Das Papsttum ist eine segensreiche Quelle

Hier sieht man die Früchte der Kirche: Heilige Eheleute, die hintereinander in einer Reihe stehen; die Heiligkeit der Ehe wurde von den Päpsten betont und verteidigt

Das Papsttum ist eine Segensquelle

III. Das Papsttum ist eine segensreiche Quelle für die Menschheit

Hat Christus der Herr das Papsttum gegründet, so muss dieses auch des Heilandes Züge kund tun. Vom Herrn erklärt der Apostelfürst: „Er ging im Wohltun vorüber.“ (Apg. 10,28) Kann man das auch von den Päpsten sagen? … Die Geschichte der Päpste bezeugt, daß sie im Wohltun vorüber gegangen sind, daß sie Wohltäter der Menschheit waren… Hier möchte ich nur im allgemeinen auf die Verdienste hinweisen, welche sich die Päpste um die Heilighaltung der Ehe, um die Beseitigung der Sklaverei, um die Ausbreitung und Erhaltung der Kultur, um die Freiheit der Völker, um die Pflege und Förderung der Künste und Wissenschaften und dadurch um das Wohl der Menschheit erworben haben.

Verdienste der Päpste um:

Heilighaltung der Ehe

Von der Ehe hängt das Familienglück und das Wohl der Gesellschaft ab. Sie bildet die Wurzel des Familien-Lebens und des Lebens der Völkerfamilie. Je höher die Ehe in Achtung steht, um so inniger gestaltet sich das Familien-Leben, um so gesünder ist das Volksleben. Sehr traurig war es mit der Ehe bestellt zur Zeit, als Christus auf Erden erschien. Nicht mehr als eine von Gott eingesetzte und gewollte Verbindung von Mann und Frau zu unzertrennlicher Lebens-Gemeinschaft wurde sie angesehen, sondern als ein Verhältnis, das nach Lust und Laune eingegangen, nach Lust und Laune wieder gelöst wurde. Daher war das Weib erniedrigt und geknechtet, das Kind der Willkür des Mannes preisgegeben. Ein Schriftsteller schreibt von dem Familien-Leben unter den gebildeten Völkern damaliger Zeit: „Der Mann war Despot, das Weib Sklavin, das Kind Opfertier.“ Entwürdigt und erniedrigt unter den Heiden, hatte die Ehe auch bei den Juden ihre ursprüngliche Reinheit verloren. Die Einheit und Unauflöslichkeit war gelockert; die Ehescheidung erleichtert und die Vielweiberei geduldet. Der Heiland führte die Ehe zu ihrer ursprünglichen Reinheit zurück, indem er ihre Einheit und Unauflöslichkeit feierlich erklärte. Ja, er gab ihr eine neue und höhere Weihe, indem er sie zur Würde eines heiligen Sakramentes erhob, indem er sie zum Abbild seiner wundervollen Vereinigung mit der Kirche machte und eine besondere Gnade aus seinen Erlösungs-Verdiensten mit ihr verknüpfte.

Für diesen erhabenen Charakter der Ehe stets eingetreten zu sein und so die Würde der Frau, die Wohlfahrt des Kindes und das Fundament des Familienglückes geschützt zu haben, ist der unsterbliche Ruhm der Päpste. Immer wieder stürmte die menschliche Leidenschaft gegen die von Christus gezogenen Schranken an und suchte das Eheband zu lockern. Ebenso entschieden aber wiesen die Päpste diese Angriffe zurück. Mächtige Fürsten verstießen gegen Gottes Gesetz ihre rechtmäßigen Gattinnen und versuchten unter Drohungen und Verheißungen, durch Schliche und Ränke die Päpste zur Auflösung der gültigen Ehe zu bestimmen und sie zu Mitschuldigen ihrer Leidenschaften zu machen.Vergebens! Immer fand die Heiligkeit der Ehe und das gekränkte Recht der schwachen Frau am Papst einen Schützer. Immer hieß es: „Es ist dir nicht erlaubt.“ So traten die Päpste auf gegen Lothar II. von Lothringen, gegen Heinrich IV. von Deutschland, gegen Philipp I. von Frankreich, gegen Philipp August II. von Frankreich, gegen Jakob I., König von Aragonien, gegen Sigismund II. von Polen und andere Machthaber. Am meisten bekannt ist der Kampf des Papstes gegen den gekrönten Wüstling Heinrich VIII. von England (gest. 1547). Lieber ertrug der Papst die Losreißung eines ganzen Königreiches von der katholischen Kirche, als daß er die Heiligkeit der Ehe und das Recht der gesetzmäßigen Frau hätte antasten lassen. Wie herrlich steht der Papst in diesem Kampf da, wenn wir das Betragen Luthers und Melanchthons etc. in einem ähnlichen Fall betrachten. Dieser bewilligt dem schamlosen Philipp von Hessen die Doppelehe und errötet nicht, die Erlaubnis der Vielweiberei im Christentum zu erklären. Nichts desto weniger erdreisten sich protestantische Pastoren zu behaupten: Luther habe das Familienleben zu Ehren gebracht!

Abschaffung der Sklaverei

Nicht minder machten sich die Päpste um die Beseitigung der Sklaverei verdient. Eine der grauenhaftesten Seiten der Alten Welt war die damals allgemein herrschende Sklaverei. Weit über die Hälfte, selbst drei Viertel der Bewohner war in den zivilisierten Ländern der Menschenrechte beraubt. Der berühmteste Philosoph des Altertums nannte die Sklaven nur ein belebtes Werkzeug. Machte sich eine Regung der Menschlichkeit bei der Misshandlung eines Sklaven geltend, wurde die Frage laut: „Ist denn der Sklave auch ein Mensch?“ Man sprach ihm die Menschenwürde ab, er war ganz der Laune und Willkür seines Herrn preisgegeben, der ihn verkaufen, verstümmeln, verhungern lassen, ihn töten konnte. Er wurde gekauft und verkauft wie eine Ware und die Sklaverei wurde durch die beständigen Kriege gefördert. Durch dieselben verarmten nämlich unzählige freie Bürger und Landleute und verfielen der Knechtschaft. Aus den eroberten Städten und nieder gerungenen Ländern wurden Tausende und abermals Tausende als Sklaven den Meistbietenden zugeschlagen. Die Zahl dieser Unglücklichen wurde vermehrt durch die vielen Kinder, die man verkaufte oder aussetzte. Beides war im Schwung. Diese armen Geschöpfe wurden nur in der Absicht gekauft oder aufgenommen, um sie für die Knechtschaft heran zu ziehen. Anfangs der christlichen Zeitrechnung wurden allerdings einige, das jammervolle Los der Sklaven mildernde Gesetze erlassen, doch in der Wirklichkeit hatten sie wenig Erfolg. Die unmenschlichen Fechterspiele, bei denen sich Hunderte gegenseitig zur Belustigung des blutdürstigen Volkes umbringen, oder sich von den Bestien zerfleischen lassen mussten, wurden mit derselben Leidenschaft wie früher gefordert und besucht. Kaiser Trajan gab 10000 Sklaven auf einmal für diese blutigen Schauspiele her. So traurig sah es in der Welt aus, als das Christentum seinen Einzug in dieselbe feierte, auch dem Sklaven die Menschenwürde und Menschenrechte zuerkannte und erklärte, daß es vor Gott keinen Unterschied gäbe, sondern alle gleich, alle Kinder eines und desselben Vaters im Himmel seien.

Damit war grundsätzlich die Sklaverei verurteilt, aber sie war zu innig mit allen öffentlichen Verhältnissen und Anschauungen verwachsen, der Mensch als Herr zu sehr geneigt, den Mitmenschen zu knechten, als daß sie mit einem Schlag hätte beseitigt werden können.

Was taten nun die Päpste im Interesse der unglücklichen Sklaven?

Vorerst verkündeten sie beharrlich die Gleichheit der Menschen vor Gott und pflanzten mit allem Nachdruck diesen Grundsatz in das menschliche Bewusstsein ein. Mit welchem Erfolg dies geschah, zeigt uns die Geschichte. Schon unter dem Kaiser Trajan entläßt der Präfekt von Rom, Hermes, 1250 Sklaven am Tag, da er mit ihnen die Taufe empfängt, und beschenkt sie, damit ein jeder seinen eigenen Hausstand habe. Unter Diokletian entläßt Chromatius, ebenfalls Präfekt von Rom, 1400 Sklaven, Melania 8000, Ovodius in Gallien 5600. Unablässig sind die Päpste bemüht, Milde und Liebe den Herren gegen ihre Sklaven einzuflößen und diese vor Überbürdung zu schützen, ja sie verhängen die Exkommunikation – den Ausschluss aus der Kirche – über jene, die durch ihre Misshandlungen den Tod eines Sklaven herbei führen. Ein weiterer Schritt zur endlichen Beseitigung der Sklaverei war der, daß die Päpste den Sklaven nicht bloß die Aufnahme in die Orden gewährten, sondern ihnen auch den Eintritt in den Priesterstand eröffneten – ja sogar ihnen die Bischofswürde zugänglich machten. Bis zum Schluß des 18. Jahrhunderts war es ausschließlich die katholische Kirche, und vorab waren es die Päpste, die sich der Indianer und der Neger annahmen. Papst Urban VIII. wiederholte die Bulle, die Paul III. schon früher zugunsten der Sklaven erlassen und exkommunizierte jeden, „der es wagen würde, einen Indianer, gleich viel ob christlich oder nicht, zum Sklaven zu machen, zu verkaufen, zu vertauschen, von Weib und Kindern zu trennen und seines Eigentums zu berauben“. (siehe Kirchenlexikon: Sklaverei) So traten die Päpste in die Fußstapfen des Erlösers.

Kultur und Zivilisation

Als nach dem Sturz des Römerreiches alles aus den Fugen gerissen und die alte Kultur in Trümmer zerfallen war, zogen die katholischen Glaubensboten in die Länder, welche durch die Völker-Wanderungen in trostlose Wüsten verwandelt worden waren. Durch ihren unermüdlichen Eifer und ihren Schweiß brachten sie es dahin, daß bald auf den Ruinen neues Leben erblühte. Ihr Eifer hielt sie aber nicht innerhalb der Grenzen des ehemaligen Römerreiches eingeengt. Sie zogen weiter, mit dem Kreuz in der einen, mit der Axt und dem Spaten in der anderen Hand in die mit fast undurchdringlichen Wäldern und Sümpfen bedeckten Gegenden Deutschlands und des nördlichen Europas und drangen in die Stammsitze der wilden Horden selbst ein. Sie machten das Land urbar, lichteten die Wälder, legten Pest hauchende Sümpfe trocken, verwandelten die Wildnis in fruchtbare Felder und Gärten, sammelten die wild umher schweifenden Bewohner um ihre Klöster, gewannen sie für das Christentum und die Gesittung…

Hat nicht namentlich der hl. Bonifatius, der Apostel der Deutschen, sich in Rom Sendung und zu wiederholten Malen den Mut geholt zu seinem großen Werk, unserem teuren Vaterland das Gut des christlichen Glaubens und der Zivilisation zu bringen?

Und haben sich im Laufe der späteren Jahrhunderte die Verhältnisse anders gestaltet? Von den Päpsten, wenn nicht immer unmittelbar, so doch in ihrem Auftrag oder auf ihre Ermunterung hin, zogen Scharen eifriger Glaubensboten in die neu entdeckten Weltteile und waren bemüht, mit der Lehre des Heiles den armen Wilden die Segnungen der Kultur zu bringen. Wenn unersättliche Habgier und zügellose Rohheit der christlichen Entdecker und Eroberer so manche Arbeit vereitelte und manche Pflanzung zerstörte, so war es weder die Schuld der Päpste noch der gesendeten Missionare. Immerhin wurden durch die Päpste und die von ihnen geschickten Glaubensboten viele Stämme und Völkerschaften der Eingeborenen für das Christentum und die Zivilisation gewonnen und erhalten.

… daß ihr Wirken selbst bei vorurteilsfreien Protestanten den ungeteilten Beifall findet. So erklärte der protestantische General Carleton den Kongress-Mitgliedern der Vereinigten Staaten: „Indem ich mich nur an die Tatsachen halte, so gestehe ich, daß, wäre es mir überlassen, so würde ich nur Katholiken als Lehrer, Lehrerinnen und Geistliche bei den wilden wie zahmen Indianern anstellen und verwenden.“ Welches Lob der preußische Major von Wißmann und deutsche, wie englische und dänische Gelehrte der katholischen Mission öffentlich und in ihren Schriften zollten, ist bekannt. Verdienen somit die Päpste nicht schon hinsichtlich ihrer Bestrebungen für Zivilisation und Kultur von jedem, selbst andersgläubigen Mann Anerkennung und Hochachtung?

Schutz des Volkes

Die Päpste machten sich um die Menschheit ferner dadurch verdient, daß sie immer zum Schutz des Volkes in die Schranken traten. Vom Heiland heißt es, wie er eines Tages das Mitleid seines Herzens zum Ausdruck brachte, indem er ausrief: „Mich erbarmt des Volkes“. (Mk. 8,2) Zum Volk fühlte er sich besonders hingezogen, ihm weihte er in vorzüglicher Weise seine Liebe und Sorgfalt.

Dieses Erbe haben die Päpste angetreten, indem sie sich des Volkes stets gegen Gewalttat und Tyrannei annahmen. Auf der Seite des bedrohten und geknechteten Volkes standen die Stellvertreter Christi im Laufe der Jahrhunderte von Leo I. dem Großen an (440-461) bis zur Gegenwart. Schrecken ging vor dem Hunnenkönig Attila, der Gottesgeißel, wie er sich selbst nannte, einher. Tod und Verderben begleitete ihn auf Schritt und Tritt, Alles flüchtete und bebte vor ihm. Leo trat ihm unerschrocken entgegen, bewog ihn zur Umkehr und rettete so Rom und Italien. In die Fußstapfen dieses Papstes traten die Nachfolger. Wem anders als den Päpsten haben die abendländischen Völker es zu verdanken, daß sie nicht eine Beute der Mohammedaner wurden, wie die Völker des Morgenlandes? Durch die Kreuzzüge, die hauptsächlich das Werk der Päpste waren, wurde das Abendland Jahrhunderte lang vor der Überflutung und Knechtung der mohammedanischen Horden geschützt. Als die abendländischen Völker nicht mehr auf den Mahnruf der Päpste hörten, wurde Konstantinopel (1453), Griechenland und der größte Teil Ungarns eine Beute der Türken. Daß nicht Österreich und Deutschland türkischen Provinzen geworden, ist vor allem das Verdienst der Päpste mit den katholischen Habsburgern. Welche Opfer brachten sie, welchen Anstrengungen unterzogen sie sich, um Fürsten und Völker zur Abwehr dieser Barbaren zu vereinigen! Pius II. (1458-1464), obschon alt und krank, stellte sich noch an die Spitze eines Heeres zum Schutz der abendländischen Völker. Der Protestant Herder sieht sich zu gestehen genötigt: „Ohne die römische Hierarchie wäre Europa wahrscheinlich ein Raub der Despoten, ein Schauplatz ewiger Zwietracht oder gar eine mongolische Wüste geworden.“

Aber nicht bloß gegen auswärtige Eroberer und Verwüster waren die Päpste bemüht, die Völker zu schützen, sondern auch gegen die Gewalttätigkeiten ihrer eigenen Fürsten und Machthaber. Wie eifrig, wie nachdrücklich traten sie für die Untertanen gegen die Bedrückungen tyrannischer Willkür auf, während des ganzen Mittelalters bis in die Neuzeit. Wenn auch leider die Mahnungen am Herzen der Despoten abprallten, so hat doch stets die Welt erfahren, daß der Papst der Hort und die Zuflucht der Unterdrückten ist. Daher bemerkt der protestantische Geschichtsschreiber Johannes v. Müller sehr schön: „Manche Leute reden gegen den Papst, als wenn es ein großes Unglück gewesen wäre, daß es eine Autorität gab, welche auf die Ausübung der christlichen Moral sah und dem Ehrgeiz und dem Despotismus sagen konnte: „So weit und nicht weiter.“ …

Papst Calixtus III. tat alles, um die Türkengefahr von der Christenheit abzuwenden, sogar die Gold- und Silbersachen des Vatikans machte er zu Geld. Als eines Tages auf der Tafel vergoldete Salzfässer erschienen, rief er aus: „Hinweg, hinweg für die Türken, irdenes Geschirr ist eben so gut für mich!“ Während so die Päpste handelten, forderte Luther zur Verweigerung der Beisteuer für den Türkenkrieg auf, indem er schrieb: „Man solle vor dem Türken zu kriegen, das Papsttum beseitigen.“

Kunst und Wissenschaft

Die Päpste sind endlich Wohltäter der menschlichen Gesellschaft geworden durch ihren Eifer, mit dem sie Künste und Wissenschaften förderten. Ist der Gegenstand der Wissenschaft die Wahrheit und die Kunst die Darstellung der Wahrheit in schöner und gefälliger Form, so können wir schon daraus den Schluß ziehen, daß den Päpsten die Künste und Wissenschaften angelegen sein müssen. Sie sind ja die Träger der Religion, deren Gegenstand die ewige Wahrheit, der Urquell aller Wahrheit und der Inbegriff aller Schönheit, und nach den Worten Augustins die ewig alte und immer neue Schönheit ist.

Die Geschichte zeigt ihr unermüdliches Bestreben, alle Künste in den Dienst der Religion zu stellen, ihre erhabenen Ideen und Lehren den Gläubigen durch Kunstwerke nahe zu bringen, ihnen durch dieselben Stufenleitern zu bieten, zu immer besserer Erkenntnis und zur Liebe Gottes empor zu steigen. Von der Baukunst, der Bildhauerei, der Malerei, der Musik, der Dichtkunst, kurz von allen edlen Künsten forderten die Päpste den Tribut zur Verherrlichung der christlichen Religion…

Nicht minder groß sind die Verdienste, die sich die Päpste um die Wissenschaften erworben haben. Durch die ganze Geschichte der Päpste ziehen sich die Aufforderungen an den Klerus, die Wissenschaft zu pflegen. Von ihnen wurden Schulen und Bildungs-Anstalten errichtet und deren Errichtung mit Eifer gefördert. Bis ins 16. Jahrhundert hinein verdankten alle Universitäten ihnen entweder ihren Ursprung oder wenigstens viele Begünstigungen und Privilegien. Vor der Reformation bestanden ungefähr 70 Universitäten, die alle von den Päpsten entweder unmittelbar oder mittelbar gestiftet und oder mit gestiftet oder in ihrem Wirken in besonderer Weise geschützt und gefördert worden waren. Papst Nikolaus V. (1447-1455) legte die vatikanische Bibliothek an, die jetzt noch einen Weltruf besitzt. Männer der Wissenschaft, Gelehrte wurden von allen Seiten an den Hof der Päpste gezogen und mit Ehren ausgezeichnet.

So sehr lag ihnen die Förderung der Wissenschaften am Herzen, daß selbst der ungläubige Voltaire gestehen musste: „Es ist allgemein anerkannt, daß Europa dem Heiligen Stuhl seine Zivilisation, einen Teil seiner besten Gesetze und fast alle seine Wissenschaften und Künste zu verdanken hat.“ Hat somit der Katholik nicht allen Grund, mit inniger Liebe und Dankbarkeit sich an den Papst zu halten? Ist er ihm doch der Träger seines Glaubens, der deutlichste Beweis für die Göttlichkeit seines Glaubens, die reichste Segensquelle seines Glaubens. –
aus: Andreas Hamerle C.Ss.R., Geschichte der Päpste, I. Band, 1907, S. 16 – S. 25

Bildquellen

  • hamerle-fruechte-der-kirche-heilige-eheleute(2): Bildrechte beim Autor

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