Predigten

Die Hochverräter an Gottes Reich

Betrachtungen, Stolz
Die Hochverräter an Gottes Reich im 19. Jahrhundert … Ich muss aber wieder nach den Vornehmen mich umsehen, weil sie eben doch viel ausrichten können, daß das Reich Gottes im Land zu Gewalt und Oberhand gelangt, oder daß es mehr und mehr versiegen geht. Es kommt also die Weltobrigkeit daran. – Da könnte mir so…

Betrachtung über das Priestertum

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ XII. Das Priestertum Die schrecklichen Sünden eines Priesters sind aus drei Ursachen auf’s höchste zu verabscheuen; erstlich wegen der größeren Verachtung Gottes; zweitens wegen des größeren Undankes gegen Gott; drittens wegen des größeren Ärgernisses. Darum ist die Strafe der Priestersünde auch so furchtbar; vielfach tritt ein –…

Über den heiligen Hunger und Durst

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ XI. Heiliger Hunger und Durst „Wenn ich Gott habe, habe ich Alles; ohne ihn kann nichts mich befriedigen“ – sei dein Grundsatz, wenn du über deinen Zustand und deine Wege nachdenkst. O, wie elend ist Alles, was vorüber geht. – Dich, ewiges, höchstes Gut! suche ich. Laß…
Die Unbefleckte Empfängnis, die Gottesmutter Maria, steht mit gefalteten Händen und mit einem Fuß auf der Schlange, zwei Engel halten eine Art Mantel hinter ihr als königliches Zeichen; links sieht man Adam und Eva die Hände ausgebreitet zu ihr hingewandt; auf der rechten Seite ist der Teufel mit seiner Forke zu sehen, der sich furchtsam abwendet

Ave Maria du bist voll der Gnade

Betrachtungen, Stolz
Ave Maria: Maria du bist voll der Gnade Ist die Welt voll Herrlichkeit Gottes, so ist auch manche Seele voll Herrlichkeit Gottes – in einer Seele heißt man aber die Herrlichkeit Gottes – Gnade, und so war Maria voll der Gnade, die schönste, edelste Menschenseele, in welcher so viel Gnade war, als eine erschaffene Seele…

Jesuitische Betrachtung über das Leiden

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ X. Leiden „Jesus trat vor.“ – Joh. 18, 4. Bemerke, wie der hl. Evangelist in kurzen Worten klar anzeigt, daß Jesus aus Gehorsam und Liebe zum Vater sich nun selbst darbot. – Der Eifer, das Werk, das ihm der Vater aufgetragen, zu vollbringen, treibt ihn an, hervor…

Das Hinscheiden des heiligen Joseph

Betrachtungen, Ott
Das Hinscheiden des heiligen Joseph und die (vermutliche) Aufnahme in den Himmel Geschmückt mit dem Kleid der heiligmachenden Gnade, dessen Glanz er nie mit einem Fleckchen der Sünde trübte, wandelnd in in vollkommenster Keuschheit vor den Augen Jesu und Mariä, eilte er von Tugend zu Tugend, erhielt er immer neue Gnaden, vermehrte er unaufhörlich seine…

Betrachtung über die Gleichmütigkeit

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ IX. Betrachtung über die Gleichmütigkeit Ich fühle mich beunruhigt durch das Verlangen, nach Tarnopol geschickt zu werden, oder wenigstens durch das Verlangen, daß die Sache endlich entschieden werde. Ich will daher eine Betrachtung anstellen über die Gleichmütigkeit, welche ich für alle Orte und Beschäftigungen haben soll; und…

Betrachtung über die Fehler gegen die Demut

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ VIII. Fehler gegen die Demut Fehler gegen die Demut: Die Sucht, Menschen zu gefallen, das Verlangen, geliebt, geehrt zu werden, etwas zu gelten, seine Talente übertrieben hoch zu schätzen und andere gering achten, sich hervor drängen, gerne von sich und seinen Gaben reden, seiner eigenen Einsicht so…

Betrachtung über die Tugend der Sanftmut

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ VII. Sanftmut ist die Mischung von Demut und Liebe Lasse dich, wenn deine Klage auch noch so gerecht scheint, nie zu bitteren Worten hinreißen. – Wenn du selbst trüb, – unruhig, gekränkt bist, o strafe nicht, auch wenn Strenge notwendig scheinen würde. – In Trauer und im…

Betrachtung über das gute Gebet

Betrachtungen, Rinn
Aphorismen aus dem Tagebuch des P. Rinn SJ VI. Das Gebet ist die Lampe, bei der die Seele wacht „Wachet und betet.“ Matth. 26, 41. Wachet! Das ist besonders auf die Seele zu beziehen, und dann heißt wachen: behutsam sein im Gebrauch der Sinne, besonders der Augen, – Zunge und Hände. – Sorgfältig Alles verrichten,…
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