Wichtige Texte der dogmatischen Theologie

Texte der dogmatischen Theologie

Nach der Lehre des hl. Thomas ist die Theologie eine wahre Wissenschaft, weil sie von sicher feststehenden Grundwahrheiten, den Offenbarungs-Lehren, ausgeht, in einem streng wissenschaftlichen Beweisverfahren neue Erkenntnisse, theologische Folgesätze, daraus ableitet und das Ganze zu einem geschlossenen System vereinigt.

Die Theologie ist Weisheit, da sie die tiefste und letzte Ursache aller Dinge zum Gegenstand hat. Sie ist höchste Weisheit, da sie die letzte Ursache im Lichte der aus dem Wissen Gottes selbst mitgeteilten Offenbarungs-Wahrheit betrachtet. Die Theologie ist Glaubenswissenschaft. Sie setzt darum Glauben im objektiven Sinne und im subjektiven Sinne voraus.

Mit dem Glauben hat die Theologie gemeinsam die Erkenntnisquellen, nämlich die Hl. Schrift und die Tradition sowie die Lehräußerungen der Kirche. Auf Grund der kirchlichen Vorlage könnte man das Gesamtgebiet der übernatürlichen Theologie Dogmatik oder dogmatische Theologie nennen.

Tatsächlich werden aber der Dogmatik nur die theoretischen, Gott und seine Tätigkeit darstellenden Offenbarungs-Wahrheiten zugewiesen, während die praktischen, die Tätigkeit des Menschen regelnden Offenbarungs-Lehren Gegenstand der Moraltheologie sind. Die Dogmatik kann man sonach mit Scheeben (Dogmatik, Einleitung n. 2) definieren als „wissenschaftliche Darstellung der ganzen theoretischen von Gott geoffenbarten Lehre über Gott selbst und seine Tätigkeit auf Grund des kirchlichen Dogmas“. (Ludwig Ott, Grundriss der katholischen Dogmatik)

Die Hirtengewalt der Kirche

Die Gabe des heiligen Pfingstfestes Die Hirtengewalt der Kirche ist eine doppelte Die Hirtengewalt der Kirche umfasst (…) eine doppelte Vollmacht, nämlich die Kirche zu weiden und zu führen. Sie weidet die Gläubigen durch Verkündigung der Lehre, das ist die lehramtliche Tätigkeit der Kirche; sie führt die Gläubigen durch Gesetze…

Die Glaubensquellen des Lehramtes (1)

Die Glaubensquellen des Lehramtes: Der heilige Geist als Taube
Die Gabe des Heiligen Pfingstfestes Die Glaubensquellen des Lehramtes – die zwei Hauptvollmachten Erster Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt Die kirchliche Hierarchie ist (…) in einem besondern Sinne des Wortes das Werk des Heiligen Geistes. Wir müssen dies nun im einzelnen verfolgen, indem wir auf die verschiedenen Amtstätigkeiten…

Die Träger des Lehramtes der Episkopat

Die Träger des Lehramtes der Episkopat: Ein Glasfenster aus Montserrat, welches die Taube als heiligen Geist darstellt
Die Gabe des heiligen Pfingstfestes Das Kirchliche Lehramt -Die Träger des Lehramtes der Episkopat Zweiter Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt 2. Wer sind nun die Träger dieses Lehramtes? Das sind (…) die Inhaber der hierarchischen Gewalt: vor allem der Papst, dann die mit ihm vereinigten Bischöfe und in…

Unfehlbarkeit bei Heiligsprechungen

Die Kirche ist unfehlbar in den Heiligsprechungen Franz Hettinger Die Kirche ist unfehlbar in der Kanonisation eines Heiligen; denn eben dadurch gebietet sie ihren Gliedern, an die Heiligkeit desselben zu glauben, dessen Feste zu feiern, stellt ihn als Vorbild zur Nachahmung dar. Wäre sie in dieser Beziehung nicht unfehlbar, so…

Heiliger Geist und Überlieferung des Glaubens

Der Heilige Geist als Taube dargestellt in einem Glasfenster einer katholischen Kirche
Vernunft und Offenbarung Das Verhältnis des heiligen Geistes zur göttlichen Überlieferung des Glaubens Kap. 5 1. Alle Lehren der Kirche bis auf diesen Tag (sind) unverfälscht. Ich meine, daß sie heute ebenso rein sind, als am Pfingsttage; und zwar weil sie die fortwährenden Äußerungen des Geistes der Wahrheit sind, durch…

Meschler SJ Die Tätigkeiten des Lehramtes

Die Träger des Lehramtes der Episkopat: Ein Glasfenster aus Montserrat, welches die Taube als heiligen Geist darstellt
Die Gabe des Heiligen Pfingstfestes Das Kirchliche Lehramt Meschler SJ Die Tätigkeiten des Lehramtes – den Glauben predigen und verteidigen Dritter Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt 3. Erwägen wir jetzt noch die Tätigkeiten, welche der Heilige Geist durch das kirchliche Lehramt bezüglich des Glaubens ausübt. Die erste und wichtigste…

Die Heiligkeit der Kirche gegen Irrtümer

Die Heiligkeit der Kirche Kann die Kirche Christi religiöse Irrtümer dulden? Nein und abermals nein! Ein solcher Zustand ist unvereinbar mit der Heiligkeit der Kirche. Ist ja doch die Kirche die Freundin Christi, ganz schön und ohne Makel (cant. 4, 7), die Braut Christi, für welche der menschgewordene Sohn Gottes…

Magisterium des Papstes Unfehlbarkeit

Magisterium des Papstes Die Tatsache der Unfehlbarkeit I. Ist der Papst (…) nach der traditio divina et catholica sowie nach der ausdrücklichen Lehrentscheidung der Kirche, in Sachen der Glaubens- und Sittenlehre unfehlbar in seinen Kathedralentscheidungen, so steht auch fide divina fest, daß niemals ein Papst der Kirche eine irrige Lehre…

Magisterium des Papstes Honorius I.

Magisterium des Papstes – Honorius I. Der Fall des Honorius ist unter den von den Gegnern des höchsten und unfehlbaren Magisteriums des Papstes angeführten geschichtlichen Tatsachen die scheinbarste und daher auch während des Vatikanischen Konzils, sei es als Grund, sei es als Schwierigkeit, vorzüglich geltend gemacht worden. In seiner schärfsten…

Die Päpste als Nachfolger des hl Petrus

Der Papst trägt das Kreuz Christi, von Christus glorreich empfangen; es zeigt das Leiden der Päpste und zugleich der Kirche
Die Päpste als Nachfolger des hl Petrus – Unfehlbarkeit der Päpste 1. Jesus Christus gründete Seine Kirche, damit sie bis ans Ende der Zeiten daure, und deshalb gab Er ihr die Verheißung, Er werde sie bis ans Ende nicht verlassen: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der…

Bildquellen

  • stained-glass-6358716_640: pixabay
  • spain-4318659_640: pixabay
  • the-vatican-528482_1280: pixabay
  • hattler-das-leiden-der-kirche: © https://katholischglauben.info

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