Heinrich

Von den Beweisquellen der Tradition

Dogmatische Theologie, Heinrich
Die Beweisquellen der Tradition Unter den Beweisquellen, woraus sowohl die Kirche selbst, als die theologische Wissenschaft die katholische Tradition zu schöpfen und zu beweisen vermag, nehmen selbstverständlich die erste Stelle ein I. die amtlichen Zeugnisse des kirchlichen Lehramtes selbst, also vor Allem: 1. Die definitiven Lehrentscheidungen (1) der allgemeinen Konzilien, diese feierlichste und vollkommenste Form,…

Die Schlüssel des Himmelreiches

Dogmatische Theologie, Heinrich
Schlüssel des Himmelreiches – Unfehlbares Magisterium des Papstes Christus (…) hat dem Petrus zu seinem sichtbaren Stellvertreter und dadurch zum sichtbaren Grundstein seiner Kirche gemacht, auf den daher wesentlich die Apostel und alle ihre Nachfolger gegründet, durch die sie zu einem Fundament verbunden sind und in dem ihre eigene Festigkeit wurzelt. Es ist daher allerdings…

Die Kirche auf den Glauben Petri gegründet

Dogmatische Theologie, Heinrich
Unfehlbares Magisterium des Papstes Die Kirche ist auf den Glauben Petri gegründet Daß Christus wirklich den Petrus zum sichtbaren Oberhaupt der Kirche bleibend eingesetzt und auf ihn die Fülle der geistlichen Gewalt mit der entsprechenden Amtsgnade, der Unfehlbarkeit in Glaubens-Entscheidungen, übertragen hat, ist in dem Neuen Testament mit solcher Klarheit und Allseitigkeit, wie nur die…

Magisterium des Papstes Honorius I.

Dogmatische Theologie, Heinrich
Magisterium des Papstes – Honorius I. Der Fall des Honorius ist unter den von den Gegnern des höchsten und unfehlbaren Magisteriums des Papstes angeführten geschichtlichen Tatsachen die scheinbarste und daher auch während des Vatikanischen Konzils, sei es als Grund, sei es als Schwierigkeit, vorzüglich geltend gemacht worden. In seiner schärfsten Fassung lautet der Einwand, Honorius…

Magisterium des Papstes Unfehlbarkeit

Dogmatische Theologie, Heinrich
Magisterium des Papstes Die Tatsache der Unfehlbarkeit I. Ist der Papst (…) nach der traditio divina et catholica sowie nach der ausdrücklichen Lehrentscheidung der Kirche, in Sachen der Glaubens- und Sittenlehre unfehlbar in seinen Kathedralentscheidungen, so steht auch fide divina fest, daß niemals ein Papst der Kirche eine irrige Lehre zu glauben vorgestellt hat, daß…

Unfehlbarkeit bei Heiligsprechungen

Dogmatische Theologie, Heinrich
Die Kirche ist unfehlbar in den Heiligsprechungen Franz Hettinger Die Kirche ist unfehlbar in der Kanonisation eines Heiligen; denn eben dadurch gebietet sie ihren Gliedern, an die Heiligkeit desselben zu glauben, dessen Feste zu feiern, stellt ihn als Vorbild zur Nachahmung dar. Wäre sie in dieser Beziehung nicht unfehlbar, so würde sie hierdurch nicht bloß…
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