Dogmatische Theologie

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Abfall des Menschen von der Übernatur

Dogmatische TheologieOtt L.
Abfall des Menschen von der Übernatur Der Abfall: Die Sündentat und die Sündenfolgen § 20. Die persönliche Sünde der Stammeltern oder die Ursünde 1. Die Sündentat Die Stammeltern im Paradies sündigten durch Übertretung des göttlichen Prüfungsgebotes schwer. De fide auf Grund der allgemeinen und ordentlichen kirchlichen Lehrverkündigung. Das Konzil von Trient lehrt, daß Adam durch…
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Begriff und Entwicklung des Dogmas

Dogmatische TheologieOtt L.
Der Begriff und die Entwicklung des Dogmas § 4. Begriff und Einteilung des Dogmas  Der Begriff des Dogmas Unter Dogma im strengen Sinn versteht man eine von Gott unmittelbar (formell) geoffenbarte Wahrheit, die vom kirchlichen Lehramt als solche zu glauben vorgelegt wird. Das Vatikanische Konzil erklärt: Fide divina et catholica ea omnia credenda sunt, quae…
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Christus ist Stifter und Erhalter der Kirche

Dogmatische TheologieOtt L.
Jesus Christus ist Stifter und Erhalter der Kirche Die inneren Gestaltungskräfte der Kirche § 10. Christus und die Kirche Christus ist, wie Pius XII. in der Enzyklika „Mystici Corporis“ ausführt, Stifter, Haupt, Erhalter und Erlöser seines mystischen Leibes, der Kirche. Wir folgen den Darlegungen der Enzyklika. 1. Stifter der Kirche Christus hat die Kirche gestiftet.…
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Das Lehramt als nächste Glaubensregel

Dogmatische TheologieHeinrich
Von dem unfehlbaren kirchlichen Lehr- und Richteramt – Das Lehramt als nächste Glaubensregel (§. 84 u. §. 85) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich §. 84. Vorbemerkung Das gegenwärtige Kapitel hat die nähere Erklärung des letzten und wichtigsten Punktes der katholischen Glaubensregel, zum Gegenstand. Dass nämlich das von Christus eingesetzte kirchliche Magisterium es ist,…
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Das Verhältnis von Gnade und Freiheit

GnadenlehreOtt L.
§ 14. Die kirchliche Lehre von Gnade und Freiheit gegenüber der Häresie Da Gott allen Menschen hinreichende Gnade gibt, ihr Heil zu wirken, tatsächlich aber nur ein Teil der Menschen das Heil erlangt, so gibt es Gnaden, welche die von Gott beabsichtigte Heilswirkung zur Folge haben (gratiae efficaces), und Gnaden, welche diese Wirkungen nicht haben…
Der Heilige Geist und die Kirche: Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche

Der Heilige Geist und die Kirche

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Lehre von der Kirche § 11. Der Heilige Geist und die Kirche 1. Die Seele der Kirche Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche. Sent. communis. Leo XIII. erklärte in der Enz. „Divinum illud“ (1897): „Es genüge der eine Satz: Christus ist das Haupt der Kirche, der Hl. Geist ihre Seele.“ Pius XII.…
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Der hl Paulus in seiner Vorherbestimmung

GnadenlehrePatiss
Der heilige Paulus in seiner Vorherbestimmung An dem heiligen Apostel Paulus ist das Wort des heiligen Augustinus bereits seinem ganzen Inhalt nach erfüllt: „Gott hat uns vorher bestimmt, bevor wir waren; hat uns gerechtfertigt, da wir Sünder waren; hat uns verherrlicht, da wir sterblich waren.“ (1) Gott hat diesen Apostel von Ewigkeit her dazu erwählt,…
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Die Austeilung der aktuellen Gnade

GnadenlehreOtt L.
Gnadenlehre: Die Austeilung der aktuellen Gnade Die aktuelle Gnade § 10. Die Freiheit Gottes in der Austeilung der Gnade oder die Gratuität der Gnade Die Gnade kann durch natürliche Werke weder de condigno noch de congruo verdient werden. De fide. Das 2. Konzil von Orange lehrt im Gegensatz zu den Pelagianern und Semipelagianern, daß der Gnade…
Die Glaubensquellen des Lehramtes: Der heilige Geist als Taube

Die Glaubensquellen des Lehramtes (1)

Dogmatische TheologieMeschler
Die Gabe des Heiligen Pfingstfestes Die Glaubensquellen des Lehramtes – die zwei Hauptvollmachten Erster Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt Die kirchliche Hierarchie ist (…) in einem besondern Sinne des Wortes das Werk des Heiligen Geistes. Wir müssen dies nun im einzelnen verfolgen, indem wir auf die verschiedenen Amtstätigkeiten dieser Hierarchie eingehen. Die Aufgabe…
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Die Gnade der Auserwählung

GnadenlehrePatiss
Die Gnade der Auserwählung und Vorherbestimmung Die Auserwählung und Vorherbestimmung des Menschen schließt ein Dreifaches in sich: Den Menschen, die Gnade und die Glorie; den Menschen, einen bestimmten Menschen, der erschaffen werden; die Gnade, welche ihm in seinem Leben auf Erden verliehen werden; und die ewige Glorie, welche ihm im Himmel zu Teil werden soll,…
Die Träger des Lehramtes der Episkopat: Ein Glasfenster aus Montserrat, welches die Taube als heiligen Geist darstellt

Die Hauchung des Heiligen Geistes

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Hauchung des Heiligen Geistes aus dem Vater und dem Sohn Der Hervorgang der dritten Person wird mit Rücksicht auf ihren biblischen Eigennamen Hauchung genannt. 1. Lehre der Kirche Der Hl. Geist geht aus dem Vater und dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch eine einzige Hauchung hervor. De fide. Die griechisch-orthodoxe Kirche lehrt seit…
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Die hauptsächlichsten Irrlehren bezüglich der Gnade

GnadenlehreOtt L.
Die Lehre von der Gnade § 4. Die hauptsächlichsten Irrlehren bezüglich der Gnade Pelagianismus Der Urheber des Pelagianismus ist der wohl aus Irland stammende sittenstrenge Laienmönch Pelagius, Verfasser eines Paulus-Kommentars und aszetischer Schriften († nach 418). Die Hauptverteidiger der Irrlehre waren der Presbyter Caelestius und der Bischof Julian von Eclanum. Als Verteidiger der kirchlichen Lehre…
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Die Heiligkeit der Kirche gegen Irrtümer

Dogmatische TheologieScheeben
Die Heiligkeit der Kirche Kann die Kirche Christi religiöse Irrtümer dulden? Nein und abermals nein! Ein solcher Zustand ist unvereinbar mit der Heiligkeit der Kirche. Ist ja doch die Kirche die Freundin Christi, ganz schön und ohne Makel (cant. 4, 7), die Braut Christi, für welche der menschgewordene Sohn Gottes sein unendlich kostbares Blut vergossen,…
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Die Hirtengewalt der Kirche

Dogmatische TheologieMeschler
Die Gabe des heiligen Pfingstfestes Die Hirtengewalt der Kirche ist eine doppelte Die Hirtengewalt der Kirche umfasst (…) eine doppelte Vollmacht, nämlich die Kirche zu weiden und zu führen. Sie weidet die Gläubigen durch Verkündigung der Lehre, das ist die lehramtliche Tätigkeit der Kirche; sie führt die Gläubigen durch Gesetze und Verordnungen, und das ist…
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Die katholische Lehre von der Prädestination

Gnadenlehre
Die katholische Lehre von der Prädestination – § 12 Das Geheimnis der Prädestination 1. Begriff und Wirklichkeit der Prädestination a) Begriff Im weitesten Sinn versteht man unter Prädestination jeden ewigen göttlichen Willens-Ratschluss. Im engeren Sinn versteht man darunter jenen ewigen göttlichen Willens-Ratschluss, der sich auf das übernatürliche Endziel der vernünftigen Geschöpfe bezieht, mag er die…
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Die Kirche als Lehrautorität

Dogmatische TheologieHeinrich
Die Kirche als Lehrautorität (§. 87) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich Auf die Frage, wem die bisher beschriebene unfehlbare Lehr- und Richter-Gewalt in Glaubenssachen zustehe, lautet die allgemeine Antwort: die Kirche. In diesem Sinne nennt die heilige Schrift (1. Tim. 3, 15) die Kirche die Säule und Grundfeste der Wahrheit, sagen die Väter…
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Die Kirche auf den Glauben Petri gegründet

Dogmatische TheologieHeinrich
Unfehlbares Magisterium des Papstes Die Kirche ist auf den Glauben Petri gegründet Daß Christus wirklich den Petrus zum sichtbaren Oberhaupt der Kirche bleibend eingesetzt und auf ihn die Fülle der geistlichen Gewalt mit der entsprechenden Amtsgnade, der Unfehlbarkeit in Glaubens-Entscheidungen, übertragen hat, ist in dem Neuen Testament mit solcher Klarheit und Allseitigkeit, wie nur die…
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Die Lehre von dem Werk des Erlösers

ErlösungslehreOtt L.
Die Lehre von dem Werk des Erlösers im allgemeinen § 1. Der Zweck der Menschwerdung Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, um die Menschen zu erlösen. De fide. Das Symbolum Nicaeno-Constantinopolitanum bekennt: Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de coelis et incarnatus est. D 86. Die hl. Schrift bezeugt, daß Christus in…
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Die Lehre von der Gnade Begriff und Einteilung

GnadenlehreOtt L.
Die Lehre von der Gnade Von der Gnade im allgemeinen § 1. Die subjektive Erlösung im allgemeinen Der Gottmensch Jesus Christus hat durch seine stellvertretende Genugtuung und sein Erlösungs-Verdienst die Wiederversöhnung der Menschheit mit Gott prinzipiell und objektiv vollzogen. Die objektive Erlösung muss vom einzelnen Menschen in der subjektiven Erlösung ergriffen und angeeignet werden. Den…
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Die Natur der aktuellen Gnade

GnadenlehreOtt L.
Gnadenlehre: Die Natur der aktuellen Gnade Die aktuelle Gnade § 5. Die Erleuchtungs- und Stärkungsgnade 1. Begriff der aktuellen Gnade Die aktuelle Gnade ist eine vorübergehende übernatürliche Einwirkung Gottes auf die Seelenkräfte des Menschen zu dem Zweck, ihn zu einem Heilsakt zu bewegen. Als vorübergehende Einwirkung unterscheidet sich die aktuelle Gnade von der habituellen Gnade…
Der Papst trägt das Kreuz Christi, von Christus glorreich empfangen; es zeigt das Leiden der Päpste und zugleich der Kirche

Die Päpste als Nachfolger des hl Petrus

Dogmatische Theologievon Liguori
Die Päpste als Nachfolger des hl Petrus – Unfehlbarkeit der Päpste 1. Jesus Christus gründete Seine Kirche, damit sie bis ans Ende der Zeiten daure, und deshalb gab Er ihr die Verheißung, Er werde sie bis ans Ende nicht verlassen: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt. (Matth. 2820) Eitel wäre…
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Die Schlüssel des Himmelreiches

Dogmatische TheologieHeinrich
Schlüssel des Himmelreiches – Unfehlbares Magisterium des Papstes Christus (…) hat dem Petrus zu seinem sichtbaren Stellvertreter und dadurch zum sichtbaren Grundstein seiner Kirche gemacht, auf den daher wesentlich die Apostel und alle ihre Nachfolger gegründet, durch die sie zu einem Fundament verbunden sind und in dem ihre eigene Festigkeit wurzelt. Es ist daher allerdings…
Die Träger des Lehramtes der Episkopat: Ein Glasfenster aus Montserrat, welches die Taube als heiligen Geist darstellt

Die Träger des Lehramtes der Episkopat

Dogmatische TheologieMeschler
Die Gabe des heiligen Pfingstfestes Das Kirchliche Lehramt -Die Träger des Lehramtes der Episkopat Zweiter Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt 2. Wer sind nun die Träger dieses Lehramtes? Das sind (…) die Inhaber der hierarchischen Gewalt: vor allem der Papst, dann die mit ihm vereinigten Bischöfe und in deren Auftrage die Priester. Zu…
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Die Wirksamkeit der bösen Engel

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Offenbarungslehre von den Engeln § 31. Die Wirksamkeit der bösen Engel 1. Herrschaft des Teufels über die Menschen Der Teufel besitzt auf Grund der Sünde Adams eine gewisse Herrschaft über die Menschen. De fide. Das Konzil von Trient nennt als Folge der Sünde Adams die Gefangenschaft unter der Gewalt des Teufels. D 788, 793.…
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Die Wirksamkeit der guten Engel

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Offenbarungslehre von den Engeln § 30. Die Wirksamkeit der guten Engel 1. Verhältnis zu Gott Die primäre Aufgabe der guten Engel ist die Verherrlichung und der Dienst Gottes. Sent. cert. Die Hl. Schrift fordert die Engel zum Lobpreis Gottes auf und bezeugt, daß sie durch ihren Lobgesang Gott verherrlichen. Vgl. Ps. 102, 20f: „Preiset…
Das Bild zeigt die Sünde und ihre Folgen

Dogma Das Wesen der Erbsünde

Dogmatische TheologieOtt L.
Abfall des Menschen von der Übernatur § 22. Das Wesen der Erbsünde 1. Falsche Auffassungen a) Die Erbsünde besteht nicht, wie Peter Abaelard lehrte, in dem reatus poenae aeternae, d. h. in der Verdammungs-Strafe, die sich die Nachkommen Adams vom Stammhaupt zugezogen haben (Erbstrafe, nicht Erbschuld). Nach der Lehre des Konzils von Trient ist die Erbsünde…
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Dogma Die Existenz der Erbsünde

Dogmatische TheologieOtt L.
Abfall des Menschen von der Übernatur § 21. Die Existenz der Erbsünde 1. Die häretischen Gegensätze Die Erbsünde wurde indirekt geleugnet von den Gnostikern und Manichäern, welche die sittliche Verderbnis des Menschen auf ein ewiges böses Prinzip, die Materie zurück führten, sowie von den Origenisten und Priszillianisten, welche die Neigung des Menschen zum Bösen aus einem…
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Dogmatik Die Entwicklung des Dogmas

Dogmatische TheologieOtt L.
Begriff und Entwicklung des Dogmas § 5. Die Entwicklung des Dogmas 1. Die Dogmen-Entwicklung im häretischen Sinn Die liberale protestantische Dogmengeschichte (A. v. Harnack) und der Modernismus (A. Loisy) nehmen eine substantielle Dogmen-Entwicklung an, so daß der Inhalt des Dogmas im Laufe der Zeit ein anderer wird. Der Modernismus stellte die Forderung auf: „Der Fortschritt…
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Eigenschaften der Lehrautorität

Dogmatische TheologieHeinrich
Notwendige Eigenschaften der Lehrautorität  (§. 86) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich Die Autorität, welche die von Gott geoffenbarte Wahrheit allen zu glauben vorstellt und Glaubens-Streitigkeiten bindend für alle entscheidet, ist und muss notwendig sein: 1) einheitlich und allgemein, 2) sichtbar, d. h. leicht und sicher erkennbar und zugänglich für alle; 3) lebendig; 4)…
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Formen der Lehrentscheidung

Dogmatische TheologieHeinrich
Verschiedene Formen der Lehrentscheidung (Fortsetzung von §. 89) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich 2. Es sind ferner die eigentlichen Entscheidungen von anderweitigen Äußerungen des kirchlichen Lehramtes zu unterscheiden. Unfehlbar sind nur die definitiven Lehrentscheidungen oder Lehrdeklarationen, welche alle Angehörigen der Kirche zum Gehorsam des Glaubens verpflichten. Solche Entscheidungen können nur von der höchsten…
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Formen unfehlbarer Entscheidungen

Dogmatische TheologieScheeben
Verschiedene äußere Formen der Entscheidungen ex cathedra Formen unfehlbarer Entscheidungen des Papstes Von allen Dokumenten, welche die Entscheidungen enthalten, gilt aber selbstverständlich, daß nur diejenigen Sätze oder Momente, auf deren peremptorische (= zwingende, endgültige) Feststellung die Intention des Richters gerichtet erscheint, als richterlich festgestellt und mithin unfehlbar wahr anzusehen sind. Mit andern Worten: Nur das,…
Das Bild zeigt die Sünde und ihre Folgen

Fortpflanzung und Folgen der Erbsünde

Dogmatische TheologieOtt L.
Wir haben die Erbsünde von Adam geerbt § 23. Die Fortpflanzung der Erbsünde Die Erbsünde wird durch natürliche Zeugung fortgepflanzt. De fide. Das Konzil von Trient sagt: propagatione, non imitatione transfusum omnibus. D 790. Bei der Taufe der Kinder wird durch die regeneratio getilt, was sie sich durch die generatio zugezogen haben. D 791. Da…
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Gläubige Anerkennung des Lehramtes

Dogmatische TheologieHeinrich
Gläubige Anerkennung des Lehramtes  – Seine Notwendigkeit (Fortsetzung §. 85) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich II. Auf Grund der durch Gottes freien und höchst kongruenten Ratschluss getroffenen Einsetzung eines kirchlichen Lehramtes, zur Bewahrung und Verkündigung der in Christus und seinen Aposteln zur Vollendung gekommenen christlichen Wahrheit, ergibt sich für den Menschen eine doppelte…
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Häretische Gegensätze zur Eucharistie

Dogmatische TheologieOtt L.
Das Sakrament der Eucharistie § 1. Der Begriff der Eucharistie 1. Begriffsbestimmung Die Eucharistie ist jenes Sakrament, in welchem Christus unter den Gestalten von Brot und Wein mit seinem Leib und Blut wahrhaft gegenwärtig ist, um sich unblutiger Weise dem himmlischen Vater zu opfern und den Gläubigen als Seelenspeise zu schenken. 2. Vorbilder Vorbilder der…
Der Heilige Geist als Taube dargestellt in einem Glasfenster einer katholischen Kirche

Heiliger Geist und Überlieferung des Glaubens

Dogmatische TheologieManning
Vernunft und Offenbarung Das Verhältnis des heiligen Geistes zur göttlichen Überlieferung des Glaubens Kap. 5 1. Alle Lehren der Kirche bis auf diesen Tag (sind) unverfälscht. Ich meine, daß sie heute ebenso rein sind, als am Pfingsttage; und zwar weil sie die fortwährenden Äußerungen des Geistes der Wahrheit sind, durch welchen die Kirche sowohl in…
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Katholische Dogmatik Die kirchlichen Lehren

Dogmatische TheologieOtt L.
Katholische Dogmatik: Die kirchlichen Lehren § 6. Die katholischen Wahrheiten Entsprechend dem Zweck des kirchlichen Lehramtes, die Offenbarungs-Wahrheit unverfälscht zu bewahren und unfehlbar auszulegen (D1800), sind der erste und vornehmste Gegenstand (obiectum primarium) der kirchlichen Lehrverkündigung die unmittelbar geoffenbarten Wahrheiten und Tatsachen. Die unfehlbare Lehrgewalt der Kirche erstreckt sich aber auch auf alle jene Wahrheiten…
Das Konzil von Trient in einer alten Zeichnung dargestellt

Konzil von Trient Über die Rechtfertigung

Dogmatische Theologie
Sechste Sitzung des Konzils von Trient, gefeiert am 13. Januar 1547 Beschluss über die Rechtfertigung I. Einleitung Da in gegenwärtiger Zeit nicht ohne das Verderben vieler Seelen und großen Schaden für die kirchliche Einheit eine irrige Lehre über die Rechtfertigung verbreitet wird, so beabsichtigt zu Lob und Ehre des allmächtigen Gottes, zur Beruhigung der Kirche…
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Kriterien der katholischen Tradition

Dogmatische TheologieHeinrich
 Von den Kriterien der katholischen Tradition (§. 79) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich I. Wenn die Kirche durch eine definitive Lehrentscheidung einen die Glaubens- oder die Sittenlehre betreffenden Satz für eine von Gott geoffenbarte Wahrheit erklärt hat, so steht es mit Glaubensgewissheit fest, daß diese Wahrheit auch wirklich in Schrift und Tradition begründet…
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Los der in der Erbsünde sterbenden Kinder

ErlösungslehreOtt L.
Das Dogma über Das Los der in der Erbsünde sterbenden Kinder Die Seelen, die im Stande der Erbsünde aus dem Leben scheiden, sind von der beseligenden Anschauung Gottes ausgeschlossen. De fide. Das 2. allgemeine Konzil von Lyon (1274) und das Konzil von Florenz (1438-45) erklärten: Illorum animas, qui in actuali mortali peccato vel solo originali…
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Magisterium des Papstes

Dogmatische TheologieHeinrich
 Magisterium des Papstes. – Innere Gründe (§. 100) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich Überdies steht auch die Theorie Bossuets in bedenklicher Verwandtschaft zu jener Theorie der neuesten Häretiker, welche die Feststellung der katholischen Wahrheit nicht der feststehenden göttlichen Institution des kirchlichen Lehramtes, sondern der „Geschichte“ anvertraut wissen wollen. Denn in der Tat, wenn…
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Magisterium des Papstes Honorius I.

Dogmatische TheologieHeinrich
Magisterium des Papstes – Honorius I. Der Fall des Honorius ist unter den von den Gegnern des höchsten und unfehlbaren Magisteriums des Papstes angeführten geschichtlichen Tatsachen die scheinbarste und daher auch während des Vatikanischen Konzils, sei es als Grund, sei es als Schwierigkeit, vorzüglich geltend gemacht worden. In seiner schärfsten Fassung lautet der Einwand, Honorius…
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Magisterium des Papstes Unfehlbarkeit

Dogmatische TheologieHeinrich
Magisterium des Papstes Die Tatsache der Unfehlbarkeit I. Ist der Papst (…) nach der traditio divina et catholica sowie nach der ausdrücklichen Lehrentscheidung der Kirche, in Sachen der Glaubens- und Sittenlehre unfehlbar in seinen Kathedralentscheidungen, so steht auch fide divina fest, daß niemals ein Papst der Kirche eine irrige Lehre zu glauben vorgestellt hat, daß…
Die Träger des Lehramtes der Episkopat: Ein Glasfenster aus Montserrat, welches die Taube als heiligen Geist darstellt

Meschler SJ Die Tätigkeiten des Lehramtes

Dogmatische TheologieMeschler
Die Gabe des Heiligen Pfingstfestes Das Kirchliche Lehramt Meschler SJ Die Tätigkeiten des Lehramtes – den Glauben predigen und verteidigen Dritter Teil der Reihe zum Stichwort Kirchliches Lehramt 3. Erwägen wir jetzt noch die Tätigkeiten, welche der Heilige Geist durch das kirchliche Lehramt bezüglich des Glaubens ausübt. Die erste und wichtigste Betätigung ist: den Glauben stets…
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Offenbarungslehre von den Engeln

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Offenbarungslehre von den Engeln § 26. Dasein, Ursprung und Zahl der Engel 1. Dasein und Ursprung der Engel Gott erschuf am Anfang der Zeit geistige Wesen (Engel) aus nichts. De fide. Die Existenz der Engel wurde geleugnet von den Saddizäern (Apg. 23, 8: Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel…
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Prüfung der Engel und Sündenfall

Dogmatische TheologieOtt L.
Die Offenbarungslehre von den Engeln Prüfung der Engel und Verwerfung der bösen Engel § 28. Die übernatürliche Erhebung und Prüfung der Engel 1. Erhebung in den Gnadenstand Gott hat den Engeln ein übernatürliches Endziel bestimmt, die unmittelbare Gottanschauung, und hat sie zur Erreichung desselben mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet. Sent. cera. a) Pius V. verwarf…
Tiara des Papstes, Bischofsstab, Schlüssel

Quanta cura ein unfehlbares Dokument

Das höchste Lehramt der PäpsteDogmatische Theologie
Warum Quanta cura ein unfehlbares Dokument ist J. B. Heinrich: Nicht minder unfehlbar in Sachen des Glaubens und der Moral, als die Dekrete der allgemeinen Konzilien, sind die Kathedral-Entscheidungen des Papstes, welche zugleich den Konsens der ganzen Kirche, die notwendig mit den Entscheidungen ihres sichtbaren Hauptes übereinstimmt, beweisen und bewirken. Es genügt also eine päpstliche…
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Unfehlbarkeit bei Heiligsprechungen

Dogmatische TheologieHeinrich
Die Kirche ist unfehlbar in den Heiligsprechungen Franz Hettinger Die Kirche ist unfehlbar in der Kanonisation eines Heiligen; denn eben dadurch gebietet sie ihren Gliedern, an die Heiligkeit desselben zu glauben, dessen Feste zu feiern, stellt ihn als Vorbild zur Nachahmung dar. Wäre sie in dieser Beziehung nicht unfehlbar, so würde sie hierdurch nicht bloß…
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Unmündige Kinder die ohne Taufe verstorben

Erlösungslehre
Kinder die ohne Taufe verstorben Gestattet mir hier, in Kürze eine Frage zu beantworten, welche vielleicht bei Einigen von euch sich aufdrängen dürfte, nämlich die Frage nach dem Los der ohne den Empfang der hl. Taufe gestorbenen Kinder. „Wie ist es möglich, so fragt man bisweilen, daß diejenigen Kinder, welche vor Empfang der hl. Taufe…
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Unterscheidung der apostolischen Tradition

Dogmatische TheologieHeinrich
Kriterien zur Unterscheidung der apostolischen Tradition (Fortsetzung §. 79) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich III. Die Kriterien zur Unterscheidung der göttlichen und apostolischen Tradition werden von den Theologen in verschiedener Weise und Zahl angegeben. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass sie im Wesentlichen übereinstimmen und nur dieselbe Sache bald unter Beifügung…
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Verhältnis der Tradition zum Lehramt

Dogmatische TheologieHeinrich
Verhältnis der Tradition zum Lehramt. Irrige Meinungen (§. 83) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich I. … Entsteht aber ein Zweifel, was überlieferte Lehre und deren echter Sinn sei, so haben wir in dem von Christus eingesetzten Lehramte auch den Richter, der diese Frage unter dem Beistand Gottes mit Unfehlbarkeit definitiv entscheidet und dessen…
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