Der Tabernakel ist dein Werk, o Maria

Zu Fronleichnam und zur allgemeinen Anbetung: Auf dem durch drei Bögen aufgeteilte Bild sieht man in der Mitte den Altar, auf dem Monstranz mit dem allerheiligsten Altarsakrament steht sowie vier brennende Kerzen; links knien zwei Nonnen in anbetender Haltung, rechts kniet ein Mönch; über ihm sieht man Engel in dem Bogen

Der Tabernakel, das Ziborium, alles ist dein Werk, o Maria

Ich habe nie eine Kommunion empfangen, ohne daß ich sie dir verdanke, o Maria! Der Tabernakel, das Ziborium, die Monstranz, alles ist dein Werk. Selbst die Schönheit des Geheimnisses besteht darin, daß es dein Jesus ist und und nicht ein anderer, daß es der Leib ist, der aus dir gebildet wurde und nicht ein neuer, den die Konsekration bringt. Und wenn ich an deinen Festen zu dir komme um dich zu betrachten und deine Schönheit zu bewundern, deine Gnade zu preisen, Gott für alle deine Gaben zu verherrlichen, vor dir zu niederzuknien und dir im Gebet mein ganzes Herz auszuschütten, denn du bist allmächtig in deiner Fürbitte, so hast du Jesus bei dir und machst, daß ich Ihn fühle, sogar wenn mein Geist gerade nicht an Ihn denkt, wiewohl ich Ihn gewiß allzeit in meinem Herzen liebe.

Der beste Teil unseres Lebens, unser geistliches Leben, ist nur eine Reihenfolge von Heimsuchungen Mariä, die Jesus mit sich bringt. Aber nirgends ist die Ähnlichkeit so auffallend als in dem heiligen Sakrament. –
aus: Frederick W. Faber, Das heiligste Altarsakrament oder die Werke und Wege Gottes, 1919, S. 132

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