Aussagen von Kirchenvätern zur Immaculata

Maria die Allerseligste

Beweisstellen für ihre unbefleckte Empfängnis

Aussagen von Kirchenvätern zur Unbefleckten Jungfrau

Es geziemt sich, daß diejenige, die sich Gott zur Mutter ausersehen hatte, eine solche Reinigkeit an sich hervorleuchten ließ, dergleichen es nach Gott keine größere geben kann.
Anselm. De concept. cap. 18.

In der Empfängnis Marias ist die heilige Jungfrau in eben dem nämlichen Augenblick, da ihr Leib gebildet und ihre Seele erschaffen wurde, auch vollkommen geheiligt worden.
Vincent. Ferrer.

Die heilige Jungfrau Maria ist nicht vom Hauch der giftigen Schlange angesteckt worden.
Origines homil. I. In s. Luc.

Diese Jungfrau ist durch die Gnade von der Makel aller Sünde rein gewesen.
S. Ambros. In psalm. 118.

Ohne Makel und ohne Sünde ist diese heilige Jungfrau geboren worden.
Amphiloch. or. IV. de s. Virg. M. Dei.

Maria ist ein würdiger Tempel für Jesum Christum gewesen, nicht in Rücksicht auf die Zuständigkeit ihres Körpers, sondern wegen der eigentümlichen Gnade, durch welche sie von der Erbsünde bewahrt worden.
S. Maxim. Turin. Hom. 5. ante nativ. Dni.

Mann kann nicht glauben, daß der Sohn Gottes von der Jungfrau geboren und von ihr Fleisch angenommen hätte, wenn sie von der Erbsünde befleckt gewesen wäre.
Bernardin. Sen. Serm. 49.

Es ist eine ganz gewisse Sache, daß die heilige Jungfrau von der Erbsünde frei geblieben sei.
S. Ildephons. De S. Virgine.

Unsere Frau ist voll der heiligmachenden Gnade gewesen, welche sie von der Makel der Erbsünde frei erhalten.
S. Bonavent. Serm. 2. in S. Virgin.

Alle Menschen sind in der Sünde geboren, entweder in der Erbsünde oder in der persönlichen Sünde; alle, die Mutter Gottes ausgenommen.
S. Anselm. Ep. Canerbur. in c. 12. ep. 2. b. Pauli ad Cor.

Das Fleisch, welches die heilige Jungfrau von Adam geerbt, ist nicht mit der Erbsünde befleckt worden.
Petr. Damian. Sermo 2. in nativit. Mariae.

Maria ist die Unbefleckte und Unversehrte, die Ungeschwächte und gänzlich Reine, die von allem Schmutz und jeder Makel der Sünde weit entfernt ist.
S. Ephrem. or. de S. Genitr.

Niemand ist es zweifelhaft, daß ihr allerkeuschester Leib und allerheiligste Seele von Anfang an von jeder Makel der Sünde durch beständigen Schutz der Engel bewahrt geblieben, als Wohnstätte, die einst der Höchste, der Schöpfer aller Dinge, Gott selbst körperlich bewohnen wollte.
S. Anselm. Lib. de excell. B.M.V. c. 3.

Es wäre gewiß ungebührlich gewesen, daß der unbefleckte Gottessohn eine befleckte Mutter haben sollte.
S. Athanasii sermo ad Deiparam. –
aus: Bernardin Thuille, Ord. fr. Capuc., Patristisches Handbuch, 1888, S. 367 – S. 370

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