Was wir Christus zu verdanken haben und was wir Ihm schulden
„Seid meine Nachfolger, wie ich ein Nachfolger Christi bin.“ (1. Kor. 4, 10)
„Folge mir nach!“ Dies ist der Zuruf, die Einladung Christi an jede durch sein Blut erkaufte Menschenseele.
Was dieser Zuruf bedeute, das sagt uns der Apostelfürst Petrus: „Christus hat euch ein Beispiel hinterlassen, dass ihr seinen Fußstapfen folgt.“ Nämlich in der Nachahmung seiner Tugenden. Wir fühlen die Notwendigkeit, als Christen Christo zu folgen, um so mehr, wenn wir an die ganze Ordnung des Heiles denken. Um uns aus dem Abgrund der Sünde zu retten, dafür kam ja Christus in die Welt, „zu suchen, was verloren war.“ Doch nicht nur dies, sondern wir sollten durch Ihn wieder die Gnade erlangen, Kinder Gottes zu sein.
Um aber als wahres Kind Gottes zu leben, bedarf der Mensch des Beistandes der Gnade Gottes. Dafür stiftete Christus sein Reich, seine Kirche auf Erden und übergab ihr alle Mittel des Heiles, auf dass sie selbst heilig und auch imstande sei, ihre Kinder zur Heiligkeit des Lebens zu ermuntern und ihnen dazu die Quellen der Gnaden aufzuschließen durch das Gebet, das Opfer und die Sakramente.
Die Kirche wünscht diesen Eifer in der Nachfolge Christi besonders jährlich durch die Feier der Fasten zu beleben, damit wir auch endlich unser ewiges Heil und Ende erreichen, nämlich unsere Teilnahme an der Wonne und Glorie Christi; an den Freuden, die uns einst für ewig beseligen sollen, wenn wir mit Christus einst Ostern im Himmel feiern.
Als Bedingnis aber dieser unserer Vereinigung mit Christus im Himmel, verlangt Gott von uns die Gleichförmigkeit unseres Tugendlebens mit dem Christi auf Erden. Denn so lautet der Ratschluss Gottes, wie Er durch Paulus versichert: „Die Er – Gott der Vater – vorbestimmt zur Glorie, die hat Er auch vorbestimmt, Christo gleichförmig zu werden auf Erden.“ Nämlich durch die Heiligkeit unseres Lebens nach seinem Vorbild auf Erden, so wie die hl. Kirche uns darüber durch das Wort ihrer Diener und durch das Beispiel ihrer hl. Kinder dazu anleitet und unterrichtet.
Wir wollen heute beherzigen, welchen Einfluss der gläubig betrachtende Blick auf Christus auf diesen unseren Entschluss nehme, heilig zu leben.
O Maria, die Du beständig, das Vorbild Christi vor Augen habend, Ihm im Leben auch ganz gleichförmig geworden, o Du Spiegel der Gerechtigkeit, erbitte uns die Gnade und den ernsten Willen, so zu leben, dass Du in uns ein Abbild Deines göttlichen Sohnes erkennen mögest.
Ich rede im heiligsten Namen Jesu, zur größeren Ehre Gottes!
—
Jesu Aufruf, einem heiligen Leben nachzukommen
„Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Was könnte bestimmter lauten, als dieser Zuruf Christi. Derselbe dringt aber um so tiefer in unser Herz, weil es eben Christus selbst ist, der uns dazu auffordert, und wenn wir dabei erwäge, wie der bloße Gedanke an Ihn und unser Verhältnis zu Ihm, uns von selbst die wichtigsten Beweggründe ans Herz legt, diesem Zuruf Christi: „Seid vollkommen“, durch ein heiliges Leben nachzukommen.
Denken wir in dieser Beziehung erstlich daran, wie billig diese Aufforderung von Seite Christi an uns ergeht. Als Gott ist Er an sich die unendliche Heiligkeit, aber auch als Mensch zugleich kam Er in diese Welt vor allem, um den Willen Seines himmlischen Vaters zu erfüllen und uns ein Beispiel zu geben, auf gleiche Weise zu leben. „Vater“, so betet Christus, „ich habe Dich verherrlicht und habe Dein Gesetz den Menschenkindern verkündigt. Heilige sie und befestige sie in der Wahrheit, dass sie eins seien mit uns, wie ich eins bin mit Dir.“
Den Willen seines himmlischen Vaters zu erfüllen, nennt Christus seine Speise. Weil es der Wille seines himmlischen Vaters war, leerte Er den Kelch der Leiden und gab am Kreuz seinen Geist auf.
Und nun vom Tode auferstanden, wer könnte wohl den Glanz seiner Verherrlichung im Himmel schauen, ohne in tiefster Ehrfurcht der Anbetung vor Ihm niederzusinken und in das dreimal Heilig einzustimmen, das, wie Johannes bezeugt, die Seraphim des Himmels mit allen Engeln und Heiligen Ihm Tag und Nacht zurufen und Ihm die Ehre und den Dank geben, der Ihm gebührt.
Der erste Beweggrund für unsere Heiligkeit ist die Heiligkeit Jesu Christi
Der erste Beweggrund somit, in Bezug auf Christus, der uns antreibt, heilig zu leben, ist die Heiligkeit Jesu Christi selbst, und seine Hoheit und Majestät zur Rechten des Vaters auf seinem Himmelsthron, verherrlicht als König der Engel, als Herr der Herrschenden, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden.
Allein dieser Beweggrund der Ehrfurcht für Christus in seiner göttlichen Hoheit ist es nicht allein, der uns dazu bestimmt, nach Heiligkeit des Lebens in seiner Nachfolge zu streben; weit mehr noch sind es die Beweggründe des Dankes und der Liebe, die unser Herz bestimmen, diesen Herzenswunsch Christi zu erfüllen. „Würdig ist das Lamm, hinzunehmen den Dank“, so jubeln die Seligen vor dem Thron Christi im Himmel. „Denn es hat uns erlöst mit seinem Blut.“
Um die Größe und Menge der Wohltaten zu erkennen, die wir in dieser Beziehung Christo schulden, so erinnere ich besonders an den Ausdruck des hl. Paulus, der Christum den himmlischen Adam nennt.
Was wir Christus schulden
Als Gott und Schöpfer schulden wir Ihm mit den Engeln und allen Geschöpfen unser Dasein und den Vorzug, dass wir durch Ihn als Menschen nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden und alles das, was wir in Ordnung der Natur in unserem Leben schon erhalten und noch erhalten werden.
So viele Wohltaten schulden wir keinem Wesen, weder Vater noch Mutter oder irgendeinem Wohltäter. Welch einen Antrieb des Dankes sollte deshalb unser Herz nicht fühlen, das höchste Verlangen Christi zu erfüllen und heilig zu leben!
Um die Wichtigkeit und Größe und Menge der Gnaden, die wir Christo in dieser Beziehung schulden, noch klarer zu schauen, heißt es überdies, daran denken, von welchem Unglück uns Christus befreite.
Durch Ihn und sein Verdienst ward uns nämlich die Strafe erlassen, die unserer wartete, wenn wir im Stande der Erbsünde und mit eigenen Sünden befleckt, ohne Versöhnung durch Ihn, in die ewigen Peinen der Hölle geraten wären. Menschenkind, Christus hat dich befreit vom ewigen Hunger, von ewigem Durst, von ewiger Armut und Blöße, von ewiger Trauer und Verzweiflung, von ewigem Feuer. Welch einen Dank fühlt nicht ein Mensch für einen Wohltäter, der ihn vom Hungertod befreit, gekleidet, versorgt, von einem Schmerz, von einer Krankheit befreit und für diese Welt glücklich gemacht.
Erlöste Menschenseele, in unendlich großem Grad schuldest du Christo die Befreiung aus allen Peinen, die deiner im Abgrund der ewigen Verdammnis warteten. Danke Ihm dafür, erfülle sein Verlangen und lebe heilig.
Was wir Christus an Gnaden verdanken
Doch wir verdanken Christo als himmlischem Adam noch weit höhere Vorzüge und Gaben in Ordnung der Gnade. Durch Ihn erhielten wir ja wieder das Recht, das wir in Adam und Eva verloren. Nämlich Kinder Gottes zu sein und einst im Himmel für ewig die Seligkeit und Glorie Gottes zu besitzen und zu genießen.
Wir dürfen als Kinder Gottes durch Christus Gott selbst nun unseren Bruder nennen. Das war Adam und Eva im Paradies vor der Menschwerdung Christi nicht gestattet und ist auch heute noch keinem Engel im Himmel gestattet.
Selbst was den Verlust der Güter der ursprünglichen Gerechtigkeit und des Besitzes des Paradieses betrifft, wie reichlich hat Christus durch die Stiftung seiner Kirche in geistiger Beziehung uns den Verlust dieser Güter durch noch höhere ersetzt.
Wir besitzen heute zwar nicht jene Wissenschaft des Geistes, die Adam und Eva im Paradies besaßen; doch dafür erstrahlt uns das Licht des Glaubens, und wir erkennen und bekennen in demselben Wahrheiten, so groß und herrlich, wie Adam sie nie ahnte.
Wir besitzen heute zwar nicht mehr die ungeschwächte Kraft des Willens, wie Adam dieselbe vor dem Fall besaß. Allein durch die Gnade Christi sind wir doch imstande, bereits auf Erden das Leben der Engel im Himmel durch die Befolgung der evangelischen Räte im Paradies der Kirche zu beginnen.
Wir besitzen heute nicht mehr den Frieden des Herzens, dessen Adam und Eva vor dem Fall in die Sünde sich im Paradies erfreuten; allein wir gelangen durch Christum nach vergebener Schuld zu einem innerlichen Frieden, als Frucht unserer vollen Versöhnung mit Gott, der das Herz mit noch größeren Tröstungen erfüllt, dass darüber, wie Christus bezeugt, selbst die Engel im Himmel frohlocken.
Wir besitzen nicht mehr den Baum des Lebens im irdischen Paradies, allein wir haben dafür den Brotbaum des Allerheiligsten Sakraments, und es ist uns gestattet, von demselben Christum selbst in unser Herz aufzunehmen. Welch einen Antrieb des Dankes sollte darüber unser Herz fühlen und uns dazu antreiben, das Verlangen des Herzens Jesu zu erfüllen und heilig zu leben.
Wir haben das Glück, durch unsere Kreuzesliebe unsere Liebe zu Christus zu beweisen
Wir besitzen heute nicht mehr das Glück, ohne Ungemach und Leiden wie Adam im Paradies zu wandeln; allein wir haben nun das Glück, um welches uns zu beneiden selbst die Engel des Himmels Ursache haben; wir haben das Glück, durch unsere Kreuzesliebe aus Liebe zu Jesu Gott die Größe unserer Liebe zu beweisen. Welch ein Glück!
Wir haben dabei Gelegenheit, durch eben diese in der Liebe Christi ertragenen Leiden fortwährend unsere Verdienste für den Himmel auf das Glorreichste zu vermehren. Wenn das Kreuz in den Wolken des Himmels erscheint, so werden wohl dasselbe auch alle Engel anbetend begrüßen; allein welcher Donner des Jubels wird bei dessen Anblick aus den Reihen der geretteten Menschen erschallen, die da, eben weil sie in solcher Weise gelitten, alle mit Palmen in ihren Händen in den Himmel einziehen.
Wir sind heute nicht mehr dem Leibe nach unsterblich; doch welche weit größere Verherrlichung erwartet unseren Körper dafür am Tage der Auferstehung, wo wir, wie der Apostel versichert, nach dem Vorbild Christi, des Erstandenen, uns aus dem Grab erheben.
Lasset uns darum aus Antrieb des Dankes den Wunsch Christi erfüllen und in seiner Nachfolge heilig leben.
Der Himmel war für uns nach dem Fall des irdischen Adam verloren, allein durch Christum, den himmlischen Adam, ziehen wir aber nun ein in einen Himmel der Himmel. Dort erstrahlen nun alle Chöre der Jungfrauen, der Bekenner und Märtyrer in einer Glorie, wie das nie der Fall gewesen wäre, wenn Christus nicht als unser Retter auf dieser Welt erschienen wäre.
Und alle diese Wohltaten spendet uns Christus, weil für uns geopfert. Welch ein Umstand, der den Antrieb des Dankes noch bei weitem erhöht und vermehrt.
Was die Wohltaten betrifft, die wir Christo in Ordnung der Schöpfung verdanken, so haben Ihn dieselben durchaus nichts gekostet. Hingegen unermesslich viel die in Ordnung der Erlösung.
Was es Christus gekostet hat, uns zu erlösen
Auf die Frage: Was es Ihn gekostet, um uns zu erlösen und uns sein unendliches Verdienst des Heiles zuzuwenden, so antwortet darauf das ganze Leben, Leiden und Sterben Christi vom Augenblick seiner Geburt bis an seinen letzten Atemzug am Kreuz.
Denken wir an alle Entbehrungen von der Krippe zu Bethlehem in der Nacht seiner Geburt im Stall in harter Winterstrenge und an alle Entbehrungen und Beschwerden auf seiner Flucht nach Ägypten, wo Er dann, wie die Tradition berichtet, für sich, für Maria und Joseph, selbst Almosen zu betteln keinen Anstand nahm.
Was es Ihn gekostet, uns zu erlösen, fragen wir sein armes, hartes Leben zu Nazareth; sein Fasten in der Wüste; fragen wir ganz Palästina, das Er ununterbrochen in seinem ganzen apostolischen Leben durchzog; fragen wir den Brunnen zu Sichem, an dem Er ermüdet ruhte; besonders aber fragen wir den Vorabend seines Todes; den Ölberg, seinen Blutschweiß und seine Todesangst; fragen wir den Schmerz, den der Judaskuss Ihm bereitet, die Stricke, mit denen man Ihn gebunden und nach Jerusalem geschleppt; fragen wir den eisernen Handschuh, mit dem Er den Fauststreich ins Antlitz erhielt; denken wir an den Kerker und die Trauernacht, von der es im Evangelium geschrieben steht: „Und sie spien in sein Angesicht und schlugen Ihn die ganze Nacht.“
Schauen wir im Geiste auf die Geißeln, mit denen man Ihn am Morgen darauf bis auf die Gebeine zerfleischte; fragen wir die Dornenkrone, die man Ihm aufs Haupt gedrückt; fragen wir das schwere Kreuz, das man auf seine Schulter gelegt und dessen Last Ihn zu Boden gedrückt; denken wir an die Fußtritte, die man Ihm versetzte und an die Nägel, die man durch seine Hände und Füße getrieben; hören wir im Geiste den Schmerzensruf,den Er darüber ausgestoßen, und schauen wir Ihn mit Blut bedeckt am Kreuze hängen, als alle Wunden sich wieder öffneten, und an dem Christus, wie Paulus versichert, mit vielen Tränen und lautem Geschluchze alle seine Verdienste für uns dem himmlischen Vater aufgeopfert.
Folge Christum – lebe heilig
Erlöste Menschenseele, denke dabei: Das alles leidet Jesus „für mich“, als wäre ich die einzige Seele, für die Er vom Himmel kam. Wofür?
„Mich dürstet“, so ruft Jesus am Kreuz blutend. Es dürstet Ihn nach der Rettung und Heiligung meiner Seele, dass dieses sein Leiden an mir nicht verloren gehe. O, welch ein Antrieb, um mit vollem Seelendurst dieses Verlangen, diesen Wunsch Christi zu erfüllen.
Die Bedingnis hierfür ist aber keine andere als dies: Folge Jesum – lebe heilig.
Ja, Christus verdient es, Christus verlangt es und die Liebe zu Ihm drängt uns, dieses sein Verlangen zu erfüllen und heilig zu leben.
Oder wie, wäre es denn möglich, dass in dem Herzen eines Kindes der Kirche, bei Erwägung all des Gesagten, in Erinnerung an so viele, so große, so folgenreiche Wohltaten nicht die Flammen der Liebe zu Jesus sich entzünden sollten! Wenn wir aber Jesum wirklich lieben, mehr als uns selbst und über alles lieben, wie sollte dieser Antrieb der Liebe uns nicht dazu drängen, den Wunsch Christi zu erfüllen, um nach Heiligkeit des Lebens in seiner Nachfolge zu streben, da es ja in der Natur der Liebe liegt, den Wunsch des Geliebten zu erfüllen, demselben stets wohlgefällig und womöglich in allem ähnlich zu werden; in seiner Nähe zu weilen und mit Ihm sich so vollständig als möglich zu vereinigen.
Nun denn, je heiliger wir leben, um so mehr hat alles das statt. Je heiliger wir leben, um so wohlgefälliger werden wir in den Augen Jesu; um so geneigter ist Er uns mit all der Großmut seiner Liebe zu uns – uns Gnaden zu spenden; um so ähnlicher werden wir Ihm in Benützung derselben, und um so huldreicher und liebevoller wird sein Umgang mit uns im Allerheiligsten Sakrament; und endlich, um so voller und beseligender ist dann einst unsere Vereinigung mit Ihm im Himmel für ewig.
Christus ist unser Schöpfer, Erlöser, Wohltäter und Seelenbräutigam
Dazu kommt noch, dass Christus mit uns in allen den Beziehungen steht, welche die Liebe in unserem Herzen zu nähren und zu erhöhen besonders geeignet sind. Es ist nämlich unser Vater, und welch ein Vater, der uns das Recht gibt, Kinder Gottes zu sein!
Er ist unser Bruder, und welch ein Bruder, der da sein Erbteil als König des Himmels mit uns teilt!
Er ist unser Freund, und welch ein Freund, der sein Leben für uns hingegeben, als wir noch seine Feinde waren!
Er ist unser Seelenbräutigam, bereit, die Wonne seiner ewigen Liebe mit uns zu teilen! In jeder dieser Beziehungen liegt für die betrachtende und Jesum liebende Seele ein eigener neuer Antrieb, die Aufrichtigkeit ihrer Liebe auf die großmütigste und opferwilligste Weise durch ein in seiner Nachfolge heiliges Leben zu betätigen.
Ja, mein Jesus, ich ehre, preise und liebe Dich und entschließe mich, Deinetwegen auf Erden als Kind der hl. Kirche heilig zu leben, weil Du mein Gott und Schöpfer, weil Du mein Gott und Erlöser, weil Du mein höchster Wohltäter, mein Vater, mein Bruder, mein Freund, mein Seelenbräutigam bist, und weil es mich unendlich verlangt, Dir stets wohlgefälliger und ähnlicher zu werden, mich Dir zu nahen so viel ich kann, und der Wonne Deiner Vereinigung auf Erden stets mehr und mehr und einst derselben im Himmel im vollsten Maß für ewig zu erfreuen.
Was mir dazu aber besonders als Antrieb dient, ist die Erinnerung an alle die Gnaden, die ich Deiner göttlichen Vorsehung und Liebe durch den ganzen Lauf meines Lebens persönlich (ver)danke.
Darum, o Jesu, sei Du für mich durch mein ganzes Leben mein Vorbild, mein Licht, mein Trost, meine Stärke, meine Sehnsucht und meine Liebe und stehe mir bei, damit ich Dein Herz stets mehr und mehr erfreue und in Deiner Nachfolge – heilig lebe. – Amen!
aus: F. X. Weninger, Originelle kurz gefasste praktische Fasten-Predigten, 1884, IV. „Seid heilig!“, Dritte Predigt, S. 200 – S. 209
Überschriften sind der besseren Lesbarkeit hinzugefügt.
Beiträge von P. F. X. Weninger auf dieser Website unter dem
und auf der Website katholischglauben.online:
- Beiträge von F. X. Weninger
- F. X. Weniger, Katholizismus, Protestantismus und Unglaube – Inhaltsangabe des Buches
Bildquellen
- Albrecht_Altdorfer_-_Christus_am_Kreuz_mit_Maria_und_Johannes_(Gemäldegalerie_Alte_Meister_Kassel): wikimedia

