Ermordung von García Moreno 1875

Don Gabriel García Moreno, Präsident der Republik Ecuador

Ermordung von Gabriel García Moreno: Zeichnung des Präsidenten von Ecuador

Ein Leben im Dienste des Vaterlandes und des Glaubens

Zehntes Kapitel

Die Ermordung von García Moreno – Der Tod fürs Vaterland und für den Glauben

Dieser große, geniale und wahrhaft fromme Mann hatte nur einen Fehler, der ihm den Tod brachte; und dieser Fehler war: Moreno kannte keine Furcht. In hundert Gelegenheiten und Gefahren war er dem fast sicheren Tod gegenübergestanden, und immer hatte ihn Gott beschützt. Zwanzig Mordanfälle auf sein Leben hatte er durch kühne Entschlossenheit vereitelt. Was Wunder, dass er ein unbegrenztes Vertrauen auf Gottes Schutz und das Bewusstsein der eigenen überlegenen Kraft und Tüchtigkeit in sich trug. Moreno kannte die Pläne und Absichten seiner Feinde, er ahnte schon lange sein letztes Schicksal; aber von ängstlichen Vorsichtsmaßregeln wollte er nichts wissen.

„Ich steh‘ in Gottes Hand“, das war seine stete Antwort. „Sie wagen es nicht“, das war seine Überzeugung von den Gegnern. Aber Moreno fürchtete den Tod nicht nur nicht, er wünschte ihn und hoffte, sein Blut für das Vaterland und den Glauben vergießen zu dürfen; und dieser Wunsch war bei ihm nicht eine Phrase, sondern Wahrheit.

Als im Jahre 1875 die zweite Präsidentschaft Morenos ihrem Ende zuging, agitierten seine Gegner in und außerhalb Ecuador gewaltig, um seine Wiederwahl zu verhindern. Das Volk jedoch wollte den Moreno und keinen andern zum Präsidenten haben. Moreno selbst wünschte sein Amt niederzulegen, und nur durch die Bitten seiner vertrauten Freunde und des päpstlichen Delegaten ließ er sich bestimmen, zu bleiben. Als nun durch eine ungeheure Mehrheit von 20.000 Stimmen seine Wiederwahl zustande kam, schrieb Moreno einen Brief an Pius IX., den der ‚Osservatore Romano‘ vom 12. Oktober 1875 im Auszug veröffentlichte. In diesem Brief sagt Moreno unter anderem:

„Heiliger Vater, ich flehe um den apostolischen Segen Eurer Heiligkeit, da ich ohne mein Verdienst wieder erwählt worden bin, weitere sechs Jahre diese Republik zu regieren. Obgleich die neue Regierungs-Periode erst am 30. August beginnt, da ich an jenem Tag den Eid auf die Verfassung schwören muss, und es erst dann meine Pflicht sein würde, Eurer Heiligkeit offizielle Mitteilung davon zu machen, so will ich doch schon heute meine Wiederwahl ankünden, um durch das Gebet und den Segen Eurer Heiligkeit vom Himmel die Kraft und Erleuchtung zu erhalten, deren ich mehr als jeder andere bedarf, um ein Sohn unseres Erlösers und ein loyaler Untergebener seines unfehlbaren Statthalters zu bleiben.

Jetzt, da die Freimaurer-Logen der Nachbarländer, angetrieben von Deutschen, jede Art frecher Beleidigung und schmachvoller Verleumdung gegen mich schleudern und heimlich die Anstalten zu meiner Ermordung treffen, bin ich mehr denn je des göttlichen Schutzes bedürftig, um in der Verteidigung unserer heiligen Religion und dieser geliebten Republik, die zu regieren mich Gott bestimmt hat, zu leben und zu sterben. Welches Glück ist es für mich, Heiliger Vater, verabscheut und verleumdet zu werden wegen unseres göttlichen Erlösers, und welch unendliches Glück würde es für mich sein, wenn der Segen Eurer Heiligkeit mir vom Himmel die Gnade erlangte, mein Blut für den zu vergießen, der das seinige am Kreuz für uns vergossen hat!“

Also Moreno ahnte seinen Tod und wünschte für die Verteidigung seines Vaterlandes und seines Glaubens zu sterben; er wusste auch genau, von welcher Seite die Mörder gegen ihn geworben und ausgeschickt wurden. Dies geht noch aus einem zweiten ebenso authentischen Zeugnis hervor.

Als nämlich der damalige apostolische Delegat für Ecuador, Monseigneur Seraphin Vannutelli, sich nach seiner Ernennung zum Nuntius für Belgien vom Präsidenten Garcia Moreno verabschiedete, teilte dieser dem Nuntius mit, er habe gerade die sichere Nachricht erhalten, dass auf einer zu Lima gehaltenen Versammlung der Freimaurer von Peru, Ecuador, Chile und Neu-Granada – seine – des Präsidenten – Ermordung beschlossen worden sei. Monseigneur Vannutelli war noch nicht in Rom angelangt, als die Kunde von der Ausführung dieses Logenbeschlusses bereits telegraphisch gemeldet wurde.

Schon mehrere Wochen vor dem Mord wurde Moreno auf einen Mann aufmerksam gemacht, der im Verdacht stand, um den Mordplan zu wissen. Es war dies der Sattlermeister Rayo, ein Überläufer aus Neu-Granada. Derselbe war früher in der Armee des Moreno Hauptmann und dann Gubernador der Provinz am Napo-Fluss gewesen, war aber von Moreno wegen Dienstuntreue abgesetzt worden, und hatte sein früheres Handwerk als Sattler wieder aufgenommen. Moreno kannte ihn als einen verschlagenen und gefährlichen Menschen. Er ließ ihn rufen und bestellte bei ihm einen neuen Reitsattel. Zugleich beobachtete Moreno den Mann scharf und stellte einige Fragen an ihn, aus deren Beantwortung er einen Anhaltspunkt für die Wahrheit des Verdachtes zu finden hoffte.

Allein der Mensch tat ganz unbefangen, und Moreno konnte nichts Verdächtiges an ihm entdecken. Obgleich sich die Anzeichen einer bestehenden Verschwörung mehrten, und viele verdächtige Gestalten über die Grenze von Peru nach Quito sich hereinschlichen, so wollte doch Moreno keine besonderen Vorsichtsmaßregeln ergreifen. Seiner Gattin teilte er zwar diese Anzeichen einer bevorstehenden Gefahr mit, suchte aber zugleich die eigene Zuversicht auf den glücklichen Ausgang in ihr zu erwecken, und die edle Frau war stark genug, die Angst um ihren Gemahl mit Ruhe und Fassung zu tragen.

Die Ermordung Morenos auf dem Platz vor der Säulenhalle

Am Morgen des 6. August erhielt Moreno zwei Briefe mit der dringenden Warnung, er möge sich heute vorsehen und gegen ein Attentat schützen. Moreno aber sagte nur: „Gemeine Feigheit“; und schrieb weiter an dem Rechenschaftsbericht, den er dem Kongress vorlegen musste, und der sein Testament geworden ist. Um ein Uhr nach Tisch führte Moreno seine Gattin in das Haus ihrer betagten Eltern. Sein Kind ließ er zu Hause; denn dass die Feinde auch seinem unschuldigen Knäblein nach dem Leben trachten könnten, wie sie es nachher in der Tat zweimal getan, das kam ihm nicht in den Sinn.

Hierauf ging Moreno, von seinem Adjutanten begleitet, zum Regierungsgebäude. Im Vorbeigehen trat er in die danebenliegende Kathedrale, wo wegen des Herz-Jesu-Freitags das heilige Sakrament ausgesetzt war. Lange, sehr lange kniete Moreno zum letzten Mal vor dem Altar und betete. Gott allein weiß, was da das Herz des großen Mannes bewegte, und um was er seinen Gott und Erlöser gebeten hat.

Unterdessen befanden sich, wie die gerichtlichen Zeugenaussagen dartun, die bestellten Meuchelmörder in einem Kaffeehaus der benachbarten Straße. Als sie den Präsidenten vorbeigehen sahen, kredenzte der Advokat Polanko den übrigen noch einen Becher Wein, und dann verließen sie zusammen das Lokal und stellten sich hinter den Säulen des Regierungsgebäudes auf, um ihr Opfer zu erwarten, während Polanko sich am anderen Ende des großen Platzes postierte, von wo er den Ausgang des Attentates beobachten konnte.

Moreno kniete noch immer in der Kathedrale. Als es den Mördern zu lang wurde, schickten sie einen kleinen Knaben in die Kirche und ließen dem Präsidenten sagen, die Minister warteten auf ihn, da wichtige Depeschen eingelaufen seien. Moreno erhob sich und folgte dem Ruf. Als er aus dem Portal des Domes trat, war der große Platz und die angrenzenden Straßen vollkommen menschenleer, wie es um diese Stunde in der drückend heißen Jahreszeit stets der Fall ist.

Die Mörder hatten das klug berechnet. Moreno schritt von seinem Adjutanten in einiger Entfernung gefolgt, zum Regierungspalast, der nur wenige Schritte entfernt an der anderen Seite des Platzes liegt. Rings um das Gebäude zieht sich in halber Stockwerkhöhe ein Säulengang, zu dem man von beiden Seiten auf einer Treppe gelangt.

Als Moreno die Spitze der Treppe erreicht hatte, trat plötzlich der Mörder Rayo mit einem Genossen hinter der zweiten Säule hervor und schritt grüßend an dem Präsidenten vorüber. Moreno fixierte ihn scharf und schritt weiter den Säulengang hinab. Da erhielt er von hinten einen furchtbaren Hieb, der ihm die Genickmuskeln durchschnitt. Rayo hatte den Schlag mit einem wuchtigen gekrümmten Hackmesser geführt.

Moreno, obgleich zum Tode verwundet, hielt sich durch seine Willenskraft aufrecht und wandte sich um.

Da traf ihn eine Kugel in die Brust. Zugleich sprangen noch fünf Mörder hinter den Säulen vor. Moreno war umringt und erhielt Schlag auf Schlag und Schuss auf Schuss. Noch stand er aufrecht und lehnte sich mit dem Rücken an eine Säule. Als er selber nach dem Revolver in seiner Brusttasche griff, zerschmetterte ihm ein neuer Hieb des Rayo den rechten Arm. Schützend hob er den linken empor, als auch dieser schwer getroffen wurde. Ein letzter schwerer Hieb von Rayo’s Messer zerschmetterte ihm die Hirnschale. Jetzt sank er blutüberströmt am Fuße der Säule nieder und stürzte halb entseelt über den Rand des Säulenganges hinab auf den Platz.

Aber Moreno war noch nicht tot und hatte auch nicht das Bewusstsein verloren. Rayo sah es und eilte den Säulengang und die Treppe hinab, um den Präsidenten vollends zu töten. Bis dahin hatte Moreno kein Wort gesprochen, keinen Schmerzenslaut von sich gegeben, sondern schweigend mit ungebrochenem Mut in den Schmerzen ausgehalten. Als er nun seinen Mörder abermals auf sich zukommen sah, sprach er mit sterbender Stimme zu ihm: »Diós no muere« – „Gott stirbt nicht.“ Dies waren seine letzten Worte. Dann sank er, zum Tod getroffen, nieder.

Rayo versetzte dem Sterbenden noch mehrere Hiebe auf den Kopf; dann entfloh er mit den übrigen Mordgesellen durch die Gartenanlagen des Platzes. Wo aber war während dieser ganzen Zeit Moreno’s Adjutant?

Dieser war unbegreiflicher Weise und gegen seine Dienstvorschrift an diesem Tag ganz unbewaffnet. Als er nun die Mörder über den Präsidenten herfallen sah und selbst einen Schuss in den Arm erhielt, floh er und eilte zur Kaserne in der nächsten Straße. Als es bereits zu spät war, erschien ein Offizier mit Soldaten, welche den Mördern nachsetzten. Rayo wurde mitten auf dem Platz ergriffen und zur Leiche Moreno’s zurückgeschleppt. Als er aber frech leugnete, die Tat begangen zu haben, schoss ihn ein Neger in der Wut nieder. Zwei andere Mörder wurden ebenfalls eingefangen und später hingerichtet; die übrigen entkamen.

Moreno ward, aus zweiundzwanzig Wunden blutend und furchtbar entstellt, auf eine Decke gelegt und unter dem lauten Weinen und Wehklagen des rings sich ansammelnden Volkes in die Vorhalle der Kathedrale getragen. Dort am Fuß des Missionskreuzes, das Moreno ein Jahr zuvor auf seinen Schultern getragen hatte, ward er niedergelegt und empfing durch einen herbeigerufenen Priester die heilige Ölung. Obgleich der Sprache beraubt, blieb er, wie man mitteilte, doch noch bei Bewusstsein, und bejahte mit schwachen Zeichen die Frage des Priesters, ob er seinen Mördern verzeihe. Um drei Uhr trat der Todeskampf ein und mit einem Seufzer schlossen sich die Augen des edlen Bekenners, des großen unvergleichlichen Don Gabriel García Moreno.

Welch ein schönes und bedeutungsvolles Zusammentreffen der Umstände in seinem Tode! Für Gott, seine Kirche und sein Vaterland, an einem Freitag des heiligen Herzens Jesu, in der Todesstunde Christi, am Fest der Verklärung des Erlösers, bald nach der heiligen Kommunion, unmittelbar nach langem und heißem Gebet vor dem allerheiligsten Sakrament.

Als die dumpfen Schläge der Domglocke die Trauerkunde von dem Tode des geliebten Präsidenten über die Stadt hintrugen, und als es bekannt wurde: Moreno ist ermordet, ist tot da – erfüllte lautes Wehklagen alle Straßen. Die Minister, angesehene Männer, Soldaten, Offiziere, selbst ehemalige Gegner des Präsidenten umstanden schluchzend die Leiche. Ganz Ecuador war von Schmerz und Entsetzen erfüllt durch den Verlust seines Beschützers und Vaters.

Am rührendsten waren die Klagen der armen Indianer, für welche Moreno so treu gesorgt hatte. Ein alter Indianer mit weißen Haaren, neben der blutigen Leiche kniend und schluchzend, rief: „Ach, ich möchte auch sterben! Solange dieser große Kapitän im Lande befahl, waren wir sicher. Ich habe keine Türe an meiner Hütte, und niemand hat mich bestohlen. Unsere Ernten standen gesichert auf dem Felde, unser Vieh hat niemand angetastet. Hat man uns zur Arbeit geführt, so wurden wir genau bezahlt für unsere Dienste. Er hat uns Recht gesprochen, wenn wir unsere Klagen wegen Bedrückungen vorbrachten. Jetzt wird es wieder gehen wie früher. Ach, darum möchte ich auch ins Grab gehen!“

Das Leichenbegängnis des für Gott und Vaterland gemordeten Präsidenten war des Helden würdig. Ein riesengroßer, herrlich mit Blumen geschmückter Katafalk erhob sich unter dem Gewölbe der Kathedrale. Oben auf demselben ein Thron; darauf die Leiche des Ermordeten in sitzender Stellung, als General und als Präsident der Republik in Uniform, mit Stab und Degen.

Um das Trauergerüst lief die Umschrift, die auch seinen Grabstein schmückt: „Dem Wiederhersteller Ecuador’s und dem glühenden Verteidiger des katholischen Glaubens Don Gabriel García Moreno das ewig dankbare Vaterland.“ Die weiten Räume der Kathedrale konnten die Zahl der Leidtragenden nicht fassen. Alle, alle wollten dem teuren Präsidenten den letzten Tribut ihres Dankes und ihrer Liebe zollen.

Es war ein herzerschütternder Anblick. Hoch oben die bleichen, schmerzlichen Züge des gefallenen Helden, unten die Menschen in tiefer lautloser Stille, während die ernsten Klänge des ‚Dies iræ, dies illa‘ Herz und Seele durchschauerten, und rings umher das ganze Volk, groß und klein, im Staube kniend, die Soldaten auf ihre Gewehre gebeugt, alle weinend und betend vor der sterblichen Hülle des großen, des unvergesslichen Mannes. Da konnte man sehen, wie sehr sein Volk ihn liebte.

Wir aber wollen von dem edlen Helden Abschied nehmen mit den Worten, mit welchen der Kongress von Ecuador seine Proklamation schloss, – Worte – welche an alle unsere katholischen Jünglinge und Männer gerichtet scheinen, die berufen sind, an dem Kampf für die Kirche teilzunehmen, der in allen Ländern heiß entbrannt ist. Denn in der Tat, Moreno gehört nicht den Ecuadorianern allein, er gehört der ganzen Kirche und allen christlichen Nationen als leuchtendes Vorbild und als mächtiger Patron, er gehört uns als Söhnen derselben Kirche. Deshalb gelten auch allen katholischen Jünglingen diese Worte:

„Ihr Söhne des Landes, das mit dem Blut Garcia Moreno’s, des Gründers unserer Freiheit und Unabhängigkeit benetzt wurde! Der große Mann, der uns nur Gutes getan, er ist nicht mehr! Jetzt ist es Eure Pflicht, sein Andenken zu ehren und sein Erneuerungs-Werk fortzusetzen. Ihr habt ihm den Ehrentribut des Schmerzes und der Tränen bezahlt; bleibt ihm nun die Nachahmung seiner patriotischen und christlichen Tugenden nicht schuldig, sondern nehmt ihn zum Vorbild in der Vaterlandsliebe, im Glaubenseifer, in der Selbstverleugnung.

Bewahrt mit aller Sorgfalt in Euren Kreisen den Frieden und die Ordnung, welche das Fundament sind, auf welchem Garcia Moreno das Gebäude des nationalen Glückes errichtete; werft dadurch der Bestie der Anarchie, die unter seinem starken Fuß ohnmächtig ächzte, unzerreißbare Ketten um den Hals; stützt die heilige Religion, welche er mit der ganzen Energie seines edlen Herzens zu verteidigen wusste, und alle übrigen Güter werden uns damit zugleich bewahrt bleiben und desto reichlicher zufließen.“ ….

„Ehre dem Namen des unverdrossenen Vorkämpfers der katholischen Zivilisation! Ordnung und Friede dem Vaterland! Stütze dem Gesetz und der Regierung! Strenge Strafe jeder frevelhaften Tat! Freiheit für alles und für alle, ausgenommen für das Böse und die, welche es tun!“ –
aus: Adolf von Berlichingen SJ, Don Gabriel Garcia Moreno, Präsident der Republik Ecuador. 1884, S. 125 – S. 137

Bildquellen

  • don-gabriel-garcia-moreno-praesident-ecuador: © https://katholischglauben.info
  • ermordung-gabriel-grcia-moreno: © https://katholischglauben.info
Tags: Katholik

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