Beiträge von Johann Baptist Heinrich

Beiträge von Johann Baptist Heinrich, Domdekan

von uns veröffentlicht zur Erbauung und zu unserem Seelenheil

zur Ehre Gottes und Seiner Kirche

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Ein gründliches und fortwährendes Studium der Theologie ist jedem Geistlichen, der sich selbst vervollkommnen und sein heiliges Lehramt gut verwalten will, unumgänglich notwendig. Ein kurzes, nur die notwendigen Elemente enthaltendes Kompendium genügt dazu nicht. Freilich bieten die alten großen Theologen unermessliche Schätze und ist ihr Studium durch kein modernes Lehrbuch zu ersetzen.

Vor allem kann man die alten scholastischen und positiven Theologen mit Nutzen nicht studieren ohne in ihr Verständnis und Studium eingeführt zu sein. Seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts ist aber die Form und Weise, wie bei uns die Theologie gelehrt wurde, vielfach von der in der Kirche herkömmlichen Form so weit abgewichen, zum Teil selbst eine so subjektive gewesen, dass sie vielfach von dem Studium und Verständnis der alten großen Theologen mehr entfernte, als zu demselben hinführte.

Die vorzüglichste Sorge wurde aber darauf verwendet, die dogmatischen Wahrheiten genau zu formulieren, allseitig zu erklären, aus der heiligen Schrift, aus den Quellen der Überlieferung und aus den kirchlichen Lehraussprüchen möglichst gründlich zu beweisen. (Domdekan J. B. Heinrich)

siehe auch den Beitrag auf Wikipedia unter dem Stichwort Johann Baptist Heinrich

Unfehlbarkeit bei Heiligsprechungen

Die Kirche ist unfehlbar in den Heiligsprechungen Franz Hettinger Die Kirche ist unfehlbar in der Kanonisation eines Heiligen; denn eben dadurch gebietet sie ihren Gliedern, an die Heiligkeit desselben zu glauben, dessen Feste zu feiern, stellt ihn als Vorbild zur Nachahmung dar. Wäre sie in dieser Beziehung nicht unfehlbar, so…

Magisterium des Papstes Unfehlbarkeit

Magisterium des Papstes Die Tatsache der Unfehlbarkeit I. Ist der Papst (…) nach der traditio divina et catholica sowie nach der ausdrücklichen Lehrentscheidung der Kirche, in Sachen der Glaubens- und Sittenlehre unfehlbar in seinen Kathedralentscheidungen, so steht auch fide divina fest, daß niemals ein Papst der Kirche eine irrige Lehre…

Magisterium des Papstes Honorius I.

Magisterium des Papstes – Honorius I. Der Fall des Honorius ist unter den von den Gegnern des höchsten und unfehlbaren Magisteriums des Papstes angeführten geschichtlichen Tatsachen die scheinbarste und daher auch während des Vatikanischen Konzils, sei es als Grund, sei es als Schwierigkeit, vorzüglich geltend gemacht worden. In seiner schärfsten…

Die Kirche auf den Glauben Petri gegründet

Unfehlbares Magisterium des Papstes Die Kirche ist auf den Glauben Petri gegründet Daß Christus wirklich den Petrus zum sichtbaren Oberhaupt der Kirche bleibend eingesetzt und auf ihn die Fülle der geistlichen Gewalt mit der entsprechenden Amtsgnade, der Unfehlbarkeit in Glaubens-Entscheidungen, übertragen hat, ist in dem Neuen Testament mit solcher Klarheit…

Die Schlüssel des Himmelreiches

Schlüssel des Himmelreiches – Unfehlbares Magisterium des Papstes Christus (…) hat dem Petrus zu seinem sichtbaren Stellvertreter und dadurch zum sichtbaren Grundstein seiner Kirche gemacht, auf den daher wesentlich die Apostel und alle ihre Nachfolger gegründet, durch die sie zu einem Fundament verbunden sind und in dem ihre eigene Festigkeit…

Von den Beweisquellen der Tradition

Die Beweisquellen der Tradition Unter den Beweisquellen, woraus sowohl die Kirche selbst, als die theologische Wissenschaft die katholische Tradition zu schöpfen und zu beweisen vermag, nehmen selbstverständlich die erste Stelle ein I. die amtlichen Zeugnisse des kirchlichen Lehramtes selbst, also vor Allem: 1. Die definitiven Lehrentscheidungen (1) der allgemeinen Konzilien,…

Verhältnis der Tradition zum Lehramt

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Verhältnis der Tradition zum Lehramt. Irrige Meinungen (§. 83) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich I. … Entsteht aber ein Zweifel, was überlieferte Lehre und deren echter Sinn sei, so haben wir in dem von Christus eingesetzten Lehramte auch den Richter, der diese Frage unter dem Beistand Gottes mit…

Von der Unfehlbarkeit im Allgemeinen

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Von der Unfehlbarkeit im Allgemeinen (§. 89) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich II. Hier ist aber vor allem hervorzuheben, daß die Unfehlbarkeit mit dem Amt als solchem verbunden und, weil das Amt durch die Sukzession übertragen wird, an die rechtmäßige Sukzession geknüpft ist , also nicht dem Menschen…

Magisterium des Papstes

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 Magisterium des Papstes. – Innere Gründe (§. 100) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich Überdies steht auch die Theorie Bossuets in bedenklicher Verwandtschaft zu jener Theorie der neuesten Häretiker, welche die Feststellung der katholischen Wahrheit nicht der feststehenden göttlichen Institution des kirchlichen Lehramtes, sondern der „Geschichte“ anvertraut wissen wollen.…

Kriterien der katholischen Tradition

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 Von den Kriterien der katholischen Tradition (§. 79) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich I. Wenn die Kirche durch eine definitive Lehrentscheidung einen die Glaubens- oder die Sittenlehre betreffenden Satz für eine von Gott geoffenbarte Wahrheit erklärt hat, so steht es mit Glaubensgewissheit fest, daß diese Wahrheit auch wirklich…

Unterscheidung der apostolischen Tradition

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Kriterien zur Unterscheidung der apostolischen Tradition (Fortsetzung §. 79) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich III. Die Kriterien zur Unterscheidung der göttlichen und apostolischen Tradition werden von den Theologen in verschiedener Weise und Zahl angegeben. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass sie im Wesentlichen übereinstimmen und nur…

Das Lehramt als nächste Glaubensregel

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Von dem unfehlbaren kirchlichen Lehr- und Richteramt – Das Lehramt als nächste Glaubensregel (§. 84 u. §. 85) aus der Dogmatik von J. B. Heinrich §. 84. Vorbemerkung Das gegenwärtige Kapitel hat die nähere Erklärung des letzten und wichtigsten Punktes der katholischen Glaubensregel, zum Gegenstand. Dass nämlich das von Christus…

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