Die Wiederkunft Jesu Christi und das Jüngste Gericht

Selig sind die Toten, die im Herrn sterben.  Selig, die bei ihrem Tode schon der Liebe zur Welt abgestorben sind! Solche dürfen den Tod nicht fürchten, sondern vielmehr wünschen; ja sie umfangen ihn sogar freudig, da er, statt sie von den Gütern zu trennen, die sie lieben, sie vielmehr mit dem höchsten Gut vereint, das sie allein lieben, und das sie ewig glückselig machen wird.

Du, mein Christ, du musst vielleicht mit Recht fürchten, daß du jener unfruchtbare Feigenbaum seist, von welchem der Herr sprach: Siehe, schon drei Jahre komme Ich und suche Frucht auf diesem Feigenbaum, und finde keine. (Luk. 13,7) Welche Früchte hast du gebracht, der du schon länger als drei Jahre in der Welt stehst? Der Herr sucht nicht nur Blüten, sondern Er will auch Früchte, d. i. Er begnügt sich nicht mit guten Begierden und Vorsätzen, sondern Er verlangt auch heilige Werke. (Alphons Maria von Liguori)

Das Kreuz Christi steht hölzern im Vordergrund; aus dem Hintergrund bricht das göttliche Licht von Christus hervor und vertreibt die Finsternis und die Öde

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