Eichensynode

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Lexikon für Theologie und Kirche

Stichwort: Eichensynode

Eichensynode, Herbst 403 abgehalten auf einem Landgut am Bosporus bei Chalcedon, mit einer Villa, die vom früheren Minister Rufinus († 394) erbaut war (daher auch „Rufinianai“) und wegen einer großen Eiche die Bezeichnung „zur Eiche“ trug. Die Synode war berufen durch Theophilus von Alexandrien und von ca. 36, am Schluß von 45 Bischöfen besucht. Den Vorsitz führte Paul von Heraklea. Ausgesprochene Gegner des heiligen Chrysostomus erhoben völlig haltlose Anklagen. Da Chrysostomus auf Vorladung nicht erschien, wurde er als abgesetzt erklärt und das Urteil vom Kaiser bestätigt. Die nitrinischen Mönche wurden begnadigt.

aus: Michael Buchberger, Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. III, 1931, S. 580

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