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Lexikon für Theologie und Kirche

Stichwort: Eudoxius

Eudoxius, einflußreicher arianischer Bischof, * ca. 300 zu Arabissus (Kappadokien), † 370 als Bischof von Konstantinopel. Wahrscheinlich in der antiochenischen Schule gebildet (lucianischer Einfluß), wurde Eudoxius nach 330 Bischof von Germanicia, nahm als Anhänger der eusebianischen Partei an den Synoden von Antiochien 341, Sardica 343, wohl auch Sirmium 351 und Mailand 355 teil; wußte sich nach dem Tod des Leontius von Antiochien 358 den dortigen Bischofsstuhl zu verschaffen. Als er hier Aetius und Eunomius begünstigte, musste er sich nach Armenien zurückziehen. Zu Seleucia 359 stand er auf der Seite des Akazius, wurde 360 als Nachfolger des Macedonius Bischof von von Konstantinopel. Nachdem er unter Jovian sich von den Anomöern losgesagt hatte, vertrat er bis zu seinem Tode den homöischen Arianismus, gewann nach der Synode von Lampsakus 364 den Kaiser Valens (Taufe 366/367) für sich und bestimmte ihn zu den Verfolgungen gegen die Andersgesinnten. Sein Nachfolger war Demophilus.

Eudoxius, hll. Märtyrer: 1) Eudoxius, Soldat, mit Romulus und Genossen nach der rein legendarischen Passio angeblich unter Trajan in Melitina (Armenien) gemartert (ActaSS Sept. II (1748) 511/1). –
2) Eudoxius, ebenfalls Soldat, angeblich unter Licinius in Sebaste (Armenien) mit 9 Genossen gemartert. (AnalBoll XVI 183). –
aus: Michael Buchberger, Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. III, 1931, Sp. 839

Tags: Häretiker
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Honoratus
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Valens

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Lexikon für Theologie und Kirche Stichwort: Doketen Doketen, zusammenfassender Name für einen vielgestaltigen christologischen Irrtum. Gemeinsam ist den Doketen der Ausgangspunkt: Die Materie ist böse, Ursache der Sünde, kann deshalb nicht in hypostatischer Verbindung mit dem Sohn Gottes treten. Aus Irenäus ergibt sich für das Ende des 2. Jahrhundert ein vierfache Form der Irrlehre: 1)…
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